Gut sein ohne Gott: Ethik und Weltanschauung für Kinder und andere aufgeklärte Menschen
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Produktbeschreibung
Gut sein ohne Gott Ethik und Weltanschauung für Kinder und a
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #334995 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-10
- Einband: Broschiert
- 88 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
diesseits 1, 2008
Die wichtigen Fragen des Lebens aus Vatersicht werden hier behandelt, versätndlich, altersgemäß für Kinder und Jugendliche ab 12 und ohne weitschweifig zu werden, was bei den philosophischen Themen nicht verwundert hätte. Der Vater erklärt eingangs: "Ich glaube nicht an Gott oder eine andere Religion und gründe das, was wir tun sollen, auf Vernunft, Erfahrung, Liebe und die Verantwortung des Einzelnen für sich selbst und die Gemeinschaft, in der er lebt." Und auf dieser Grundlage wird argumentiert über "Gut und Böse", den "Zweifel", den "Tod", über "Menschenrechte", über "Recht-Gesetz-Gewissen", über den "Sinn des Lebens", über "Vertrauen", "Verantwortung", "Lust und Tugend", aber auch über Begriffe, die über den Horizont eines Individuums hinausgehen, so über "Demokratie", "Freiheit", "Gleichheit und Gerechtigkeit".
Die diesseitigen Auffassungen des Autors, eine Freude aufgeklärter Menschen, bejahen den Genuss, die Freude am Leben ebenso wie die Veranwortung gegenüber der Gemeinschaft, in der man lebt. Ich höre von ferne Brecht: "Sorgt doch, dass Ihr die Welt verlassend, nicht nur gut wart, verlasst eine gute Welt." So empfehle ich diese Neuerscheinung nicht nur den Eltern wissensdurstiger Kinder, die Lehrer für Ethik und Lebenskunde sollten sie im Unterricht einsetzen. Wilfried Seiring
GEW; 12.07.08
Das Buch "Gut sein ohne Gott" versteht sich als Ethik und Weltanschauung für Kinder. Es richtet sich auch an "andere aufgeklärte Menschen". Christian Lührs philosophischer Ansatz ist klar durch die Aufklärung geprägt und kommt gänzlich ohne Gott aus. "Vertraue nicht auf einen Gott. Er wird dir nicht helfen." Leider gibt er keine Hinweise darauf, und das ist das einzige Manko an diesem Buch, welche Philosophen ihn zu seiner Weltanschauung inspiriert haben und auf welchen Grundlagen seine Philospohie beruht. Damit verpasst er die Chance seinen Lesern eine Gelegenheit zum Weiterforschen zu ermöglichen. "Gut sein ohne Gott" fordert dagegen: "Denke selber nach. Mach dir ein Bild. Schreibe deine eigenen Texte." Wohltuend ungeordnet berührt der Hamburger Autor und Diplomingenieur, der als Geschäftsführer in einer IT-Firma arbeitet, die großen und kleinen Dinge des Lebens. Dabei spricht er von seinen Überlegungen und seinen Anschauungen, wie man ohne Gott verantwortlich den Herausforderungen der Welt begegnen kann. In kurzen, gut lesbaren Abschnitten entwickelt er in einer einfachen Sprache eine Anleitung zu einem besseren Leben. Viele dieser Abschnitte beziehen sich auf das unmittelbare Leben eines Kindes. Sie geben klare Strategien, das eigene Leben besser zu strukturieren. Immer wieder werden sie in den Zusammenhang einer Verantwortung für die ganze Welt gesetzt - "Rettet die Welt". Unaufdringlich kommt das Buch daher. Es ist nicht reißerisch einer neuen Esoterik gewidmet, es ist keine Dogmatik. Aber dennoch bietet es Platz für Spiritualität. So empfiehlt Christian Lührs sich ein "Heiligtum" - einen besonderen Ort für die Meditation zu suchen. Sein Ansatz ist materialistisch, aber nicht kalt. Voller Mitgefühl ist er auf das Leben bezogen. Er ist klar und ruft zur Toleranz auf, weltanschaulich, ohne zu polemisieren. "Gut sein ohne Gott" fordert dazu auf, hinzuschauen, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Leben bewusst und aktiv anzugehen. Es überfordert nicht, aber eröffnet Möglichkeiten und setzt Impulse. "Gut sein ohne Gott" ist bestens geeignet mit älteren Kindern ins Gespräch über philosophische Themen zu kommen. Es macht aber auch Spaß, durch die Brille des Erwachsenen darin zu stöbern.
Kurzbeschreibung
Was sagen Sie Ihren Kindern über die wichtigen Dinge im Leben, wenn Sie nicht an Gott glauben? Ein Vater schreibt für seine Kinder über die großen Themen und bezieht dabei Stellung. Darin spiegelt sich ein modernes Weltbild und eine klare Überzeugung, mit der die Themen lebensnah und einfühlsam beschrieben werden. Dabei werden auch schwierige Aspekte wie Krieg, Tod oder Gewalt nicht ausgespart. Christian, Vater: Ich habe lange vergeblich nach so einem Buch gesucht und es schließlich selbst geschrieben. Ich möchte meinen Kindern damit einen Weg in ein selbstverantwortetes Leben zeigen. Simon, Sohn: Dein Buch habe ich ganz durchgelesen. Viele Sachen habe ich schon gewusst, aber andere Sachen waren mir neu. Manchmal erlebe ich etwas und dann denke ich an das Buch. Und dann lese ich mal wieder darin.

