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Schädling (Ltd.ed.)

Schädling (Ltd.ed.)
Wumpscut

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Titelliste

  1. Rusty nails from hell
  2. Sch�biger Lump
  3. Oh how it feels
  4. Foretold
  5. Break the seal
  6. Rifki
  7. Enemy
  8. Hard to bear
  9. Spuuk (Now is over)
  10. Moloch
  11. Voodoo void
  12. Nest

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #36697 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2008-03-22
  • Anzahl Disks: 1
  • Format: Limited Edition
  • Abmessungen: .26 Pfund

Kundenrezensionen

Nichts neues vom Hellelectro Onkel Ratzinger , aber besser als die letzten Alben allemal!3
Gleich zu Anfang: An die goldenen Zeiten als good old Rudi Ratzinger mit Alben wie etwa "Music for a Slaughtering tribe" , den legendären EP s "Dried Blood" und "Gomorrha" sowie den Alben "Bunkertor 7" und dem letzten wirklich guten "Embryodead" wird der Herr wohl nicht mehr so schnell wieder rankommen. Das Problem ist ganz einfach zu nennen: WUMPSCUT haben sich nie wirklich weiter entwickelt - zumindestens nicht wirklich effektiv. Okay , seit dem Album "Wreath Of Barbs" und dem wirklich langweiligen "Evoke" Debakel hat sich zwischenzeitlich zwar Sound mäßig etwas getan doch die Glanz Zeiten schienen vorbei zu sein.
Das letzte Album "Body Census" war daher nur ein müder Versuch an die guten alten Tage anzuknüpfen , doch so wirklich hängen geblieben ist das Teil auch nicht.
WUMPSCUT waren und sind auf dem besten Wege sich selbst zu kastrieren , sich auf ihren Ruf alter Tage zu verlassen und letztendlich nur noch zu langweilen.
Auf dem neuen Album "Schädling" machen WUMPSCUT daher genau das was man von ihnen erwartet: Düsteren Hellelectro mit den typischen Versatzstücken. Auch hier wird man weder ein neues BLACK DEATH , ein zweites WAR oder sonstige Hits aus der Vergangenheit finden - WUMPSCUT sind in die Jahre gekommen und lassen es nach wievor ruhiger angehen als noch früher - dennoch bleiben sie unverkennbar.
Die aufgesetzte Pop Ästhetik wie zb. noch auf EVOKE zu hören sind endgültig wieder verschwunden (das stand Ihnen nicht , Herr Ratzinger!), doch wirkliche Club Evergreens gibt es auch diesmal nicht. Minimalistsich angehaucht kommt uns dieses WUMPSCUT Album daher. Der Opener "Rusty Nails from Hell" eröffnet ganz positiv und auch beim zweiten Song "Schäbiger Lump" spielt Ratzinger wieder mit den typischen WUMPSCUT Provokationen.Der Rest ist bekannt und bietet keine großen Überraschungen.Nur einmal verirrt sich WUMPSCUT in die Machart der älteren Tage und zwar beim Song "RIFKI".Ansonsten bleibt alles wie gehabt.
Doch dieses Album ist wirklich wesentlich besser als die letzten drei bis vier Alben der Vergangenheit und somit könnte SCHÄDLING wieder für etwas positivere Zeiten im WUMPSCUT Kosmos sorgen.

Solide Arbeit aber keine Überraschung3
Die ursprüngliche Härte, also das was man eigentlich von :wumpscut: erwartet, ist ja schon lange raus. Und auch das neue Werk Schädling macht da leider keine Ausnahme.
Natürlich ist es ein solides Werk dunkler elektronischer Musik und sofort als :wumpscut: zu erkennen, aber so richtig abgehen tut es nicht. Natürlich ist das Artwork wieder mal hervorragend, aber man kauft ja ein Album nicht nur zum Anschauen, sondern zum Anhören.
Ein paar Stücke sind dabei, die sicherlich in Clubs ganz gut gehen werden, beispielsweise "Rifki" oder "Oh how it feels", aber zum einfach mal anhören ist es doch etwas zu weich.
Bleibt zu hoffen, dass Rudi R. doch noch mal ein wirklich hartes und schnelles Album rausbringt.

Nächster Versuch - Gescheitert!3
Auf der Suche nach altem Glanz und alter Größe geht Rudy einen Schritt weiter. Das diesjährige Machwerk heißt "Schädling" und man könnte es fast Prophetie nennen, denn :Wumpscut: schadet sich weiterhin selbst. Das Projekt ist mit brachialen Krachern wie "Soylent Green", "Bunkertor 7" und "Embryodead" groß geworden, aber davon bleibt immer weniger übrig. Das liegt aber meines Erachtens an der jährlichen Verkaufstour. Es muss im Jahresrhytmus ein Album fertig werden und das tut dem Projekt nicht gut.

Trotzdem ist noch ein Hauch :Wumpscut: übrig. Meine Tipps auf dem Album sind: "Schäbiger Lump", "Rifki" und das geniale "Break the seal". Für Fans von atmosphärischem Endzeit Elektro bedingt zu empfehlen. Für Fans von :W: gilt: hört die alten Alben (bis "Böses Junges Fleisch").