Alles kann sich ändern: Mit der 3-Schritte-Technik die eigene Realität gestalten
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #15840 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2005-09
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 259 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Alles ändert sich, nichts bleibt, wie es ist. Wenn sich sowieso alles ändert, warum dann nicht gleich zu unseren Gunsten? Franz Koch zeigt, wie dies jederzeit möglich ist. Er erzählt Geschichten aus dem Leben, wie sie allen von uns täglich begegnen können. Dabei geht es um Schwierigkeiten, Nöte und Probleme, die mit Hilfe einer einfachen 3-Schritte-Technik zum Guten verändert werden können. Im zweiten Teil des Buches geht der Autor ausführlicher auf das magisch-schamanische Weltbild ein, das seiner Methode zur Realitätsveränderung zugrunde liegt.
Ein inspirierendes Buch für alle, die ihr Leben ähnlich wie die "Besteller beim Universum" a la Bärbel Mohr selbst gestalten möchten.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
" ... Die Reise neigte sich dem Ende zu. In gut zwei Stunden sollten wir unseren Jeep in unserem Stadthotel in Dubai abgeben, dann würden wir, meine Frau und ich, den Abend noch in der City genießen, um am anderen Morgen früh in die Schweiz zurückzufliegen.
Aber noch war es nicht so weit. Wir befanden uns etwa eine Stunde westlich von Dubai in der Nähe des Fossile Rock, einem hoch über die rote Sandwüste aufragenden Felskamm. Die Wüste war wunderschön, es war, als ob sie zu unserem Abschied noch einmal in ihren herrlichsten Farben leuchten würde. Ich genoß jeden Meter Fahrt, jeden Atemzug an diesem atemberaubenden Ort.
Die zweiwöchige Reise quer durch die Arabischen Emirate war wie am Schnürchen verlaufen, war eindrücklich, berauschend und lehrreich zugleich gewesen, und von mir aus hätte sie ruhig noch länger dauern können. Zuhause hatte ich eine gewisse Müdigkeit verspürt, von der während der ganzen Reise nichts mehr zu spüren gewesen war. Hier hatte ich in einem phantastischen Hoch gelebt, ein Höhepunkt war auf den andern gefolgt. Schade, daß es bald zu Ende war.
Ich zog den Wagen rechts auf eine kleine Anhöhe hoch, um nochmals auszusteigen und etwas vom farbigen Sand in ein Gefäß zu füllen, als Souvenir für Zuhause. Da ich mich etwas vom Wagen entfernen wollte, zog ich gewohnheitsmäßig den Schlüssel ab, ließ aber die Klimaanlage laufen, damit das Auto nach ein paar Minuten nicht allzu sehr aufgeheizt wäre.
Ich ging ein paar Schritte in die Dünen, sog die trockene, heiße Luft genußvoll in meine Nase, nahm dankend und etwas schweren Herzens Abschied von dieser herrlichen Natur, der herben Schönheit und der Stille, die wir hier vorgefunden hatten. Ich sah auf die Uhr, es war Zeit, endgültig zurückzufahren.
Ich setzte mich wieder ans Steuer, startete den Motor, versuchte es, aber vom Anlasser war nur ein müdes Husten zu hören. Ich stellte jeden Stromverbrauch ab, wartete ein paar Augenblicke, versuchte es erneut, aber umsonst.
Gedankenfetzen stürzten in Sekundenbruchteilen auf mich ein: Wieviel Zeit verblieb? Würde ich mit meinem Handy Hilfe anfordern können? Wie würde ich beschreiben, wo wir überhaupt waren, damit man uns auch finden konnte? Wieviel Wasser hatten wir noch mit dabei? Und vor allem: Was sollte das Ganze, jetzt, so kurz vor Schluß dieser ansonsten so problemlosen Reise?! Warum gerade jetzt, so kurz vor dem Ziel, noch so ein Hammer?
Nur den Bruchteil einer Sekunde dauerten diese Überlegungen, aber meine etwas geschulte Aufmerksamkeit blieb hier hängen. Ich nahm diesen letzten Gedanken auf. Ich brachte meine Hände in die rituelle Stellung - wie immer beim bewußten Verändern meiner persönlichen Realität - und formulierte Folgendes: "Es mag sein, daß in meinem Körper und in meinem Bewußtsein irgendein Widerstand dagegen ist, nach Hause zurückzukehren, und das kann sich ändern. Ich will, daß dieses Problem verschwindet!" In wenigen Sekunden war dies getan.
Freunde haben mich später zu Hause gefragt, ob wir an dieser Stelle nicht in Panik geraten seien, ob wir nicht zu streiten begonnen hätten. Aber dazu hatten wir gar keine Zeit.
Denn wenige Augenblicke nach meinem Ritual tauchte der weiße Toyota Landcruiser eines Arabers zwischen den Dünen auf. Ich winkte ihn herbei und schilderte dem freundlichen Mann unser Malheur. Zuerst bot er uns Wasser an, dann beugte er sich trotz seiner blütenweißen Dishdasha über unseren Motor, erkannte sofort das Problem und rief mit seinem Handy einen Freund zu Hilfe, der einige Zeit später angefahren kam, um die Batterien der Jeeps zu überbrücken und unser Gefährt wieder zum Laufen zu bringen. Das Ganze dauerte gut eine Stunde, in welcher der hilfsbereite Araber nicht von unserer Seite wich und uns so Vertrauen und Zuversicht gab ..."
