Gottes geheime Gedanken. Was uns westliche Physik und östliche Mystik über Gott und Geist, Urknall und Universum, Sinn und Sein sagen können. Ein philosophischer Exkurs an die Grenzen von Wissenschaft und Verstand
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #172204 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006
- Einband: Broschiert
- 228 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Klappentext
"Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall."
Albert Einstein
Nie wurden die verborgenen Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichem Weltbild und Spiritualität so anschaulich und spannend dargelegt!
Visionen
Über den Autor
Volker J. Becker geboren 1967, studierte neben seiner beruflichen Tätigkeit als Industrietechniker Philosophie und theoretische Physik. Er beschäftigte sich auch intensiv mit östlichen Religionen, vor allem dem Buddhismus. Mit der Philosophie des pantheistischen Idealismus tritt er in dem vorliegenden Werk als eigenständiger Denker hervor. Ansetzend an der Nahtstelle von Naturwissenschaft, Philosophie und Religion, entwirft Becker ein Weltmodell, das nicht nur die Einheit von Materie und Geist anschaulich darlegt, sondern dem Menschen der heutigen Zeit auch eine geistige Orientierung in einer sich rasant ändernden Umwelt bietet.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Als Gott das Universum schuf, war seine geringste Sorge, es so zu schaffen, dass wir es verstehen.«
Albert Einstein
Es gibt im Großen und Ganzen zwei Sorten Bücher auf dem Markt, welche den Anspruch erheben, wissenschaftlich zu sein. Die erste Gruppe, welche dem meist mehr als gerecht wird, von promovierten Wissenschaftlern und Universitätsprofessoren verfasst, ist leider oft für das breite Publikum wenig geeignet. Meist trocken geschrieben, sprachlich und fachlich auf einem sehr hohen Niveau, mit Mathematik und Fachwörtern durchzogen, sodass viele Laien abgeschreckt werden. Darüber hinaus will nicht jeder Leser mit der kompletten Wissenschaftsgeschichte konfrontiert werden, wenn er nur etwas über den aktuellen Stand des naturwissenschaftlichen Weltbildes erfahren möchte. Populärwissenschaftliche Bücher sind oft sehr ähnlich im Inhalt und holen zu weit aus. Selbst wenn man mehrere Werke durcharbeitet, erfährt man wenig Neues. Dies ist verständlich, da sich seriöse Wissenschaftler nicht gern Spekulationen hingeben und sich nur streng an die empirische Wissenschaft halten.
Die zweite Gruppe populärwissenschaftlicher Veröffentlichungen ist meist zu spekulativ, driftet zu sehr ins Mystische und Esoterische ab, liefert nur wenige bis gar keine rationalen Erklärungen. Es werden Kapitel für Kapitel nicht verifizierbare Erlebnisberichte von Geistererscheinungen, Ufosichtungen u.Ä. aneinandergereiht. Diese Lektüre kann für jeden denkenden Menschen nur unbefriedigend sein. Im vorliegenden Werk versucht der Autor einen Brückenschlag zwischen Philosophie, Wissenschaft, Parapsychologie, Grenzwissenschaft und Mythologie. Auf diese Weise soll ein ganzheitliches Bild vom Verständnis unseres Universums, der Frage nach der Schöpfung sowie heute noch nicht befriedigend erklärten Themen hergestellt werden. Dabei wird sowohl auf Mathematik als auch auf Erlebnisberichte verzichtet, es soll weitgehend nur durch gedankliche philosophische Betrachtungen der Versuch unternommen werden, dem Geheimnis der Schöpfung auf den Grund zu gehen. Eine Theorie oder ein Versuch muss nicht bis ins Detail erklärt bzw. verstanden werden, wichtig ist nur, dass man sich Gedanken über die daraus entstehenden Konsequenzen macht.
Die meisten Bücher, im Übrigen auch Filme, in unserer westlichen Welt haben einen Anfang und ein Ende, sind ähnlich einer Linie gerade, aufeinander aufbauend in einer Richtung verlaufend. In östlichen Weltanschauungen spielt die Linie keine so große Rolle, hier dominiert der Kreis, alles ist in einem abgeschlossen, in sich selbst zurücklaufend, ohne Anfang und Ende, aus sich selbst heraus existent, jedes ist Teil des Ganzen, jedes Teil enthält das Ganze, alles ist Anfang und Ende zugleich.
Dies bedeutet für das vorliegende Buch, dass man es nicht durchgehend von vorne bis hinten in exakter Reihenfolge lesen muss, man kann Seiten und Kapitel überspringen oder untereinander vertauschen, ohne den Sinn zu entstellen. Wobei sich die Kapitel aber auch gegenseitig durchdringen, so findet man quantenphysikalische Aspekte im Bereich des Bewusstseins und umgekehrt.
Auch kreuzen sich die Untergruppen der Parapsychologie mit der Quantenphysik oder die Unsterblichkeit der Seele überschneidet sich mit der Suche nach Gott.
So ist eben alles von jedem durchdrungen. Denn wie in der östlichen Tradition seit Jahrtausenden bekannt, enthält das Teil das Ganze und Alles ist Anfang und Ende.
In der Argumentationskette wird weitgehend versucht, sich an wissenschaftlich fundierte Thesen zu halten, wobei die meisten hier aufgeworfenen Fragen sich heute wissenschaftlich nicht befriedigend beantworten lassen. Es ergibt sich daher, dass viele Gedankengänge rein philosophischer Natur sind.
Auch bemüht sich der Autor, keine einseitige Stellung zu beziehen. In den einzelnen Themenbereichen werden sowohl Pro und Kontra behandelt. Wobei es natürlich je nach Gebiet für die eine oder andere Seite mehr oder weniger Argumente gibt.
Einige Argumentationsketten widersprechen sich auch, aber genau dies ist gewollt. Es gibt eben nicht immer eindeutige Sichtweisen.
Des Weiteren war ich von anderen Büchern oft enttäuscht, nachdem die in der Überschrift eines Kapitels gemachten Versprechungen im Text nicht erfüllt wurden. Man muss sich oft durch 30 oder 40 Seiten kämpfen und erfährt nur an einer Stelle etwas über das eigentliche Problem. Ich hoffe, dies besser gelöst zu haben. Deshalb fallen die Unterkapitel auf den ersten Blick etwas knapp aus. Auch erachte ich es nicht für sinnvoll, jedes erwähnte physikalische Gesetz oder jede Theorie bis ins Detail seitenlang zu erörtern. Die Erklärungen gehen nur so weit bzw. so tief, wie sie hier nötig sind. Bei Unklarheiten sollten Fachbegriffe oder Gesetze in der entsprechenden Literatur nachgelesen werden.
Die in diesem Buch verarbeiteten Gedanken sind über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren entstanden. Seit dem Abitur faszinieren mich die grundlegenden Fragen unserer Existenz, aber auch Themen wie die Parapsychologie, welche von der Wissenschaft heute noch nicht befriedigend beantwortet werden können. Es ist für mich nicht wichtig zu wissen, wie ein Videorekorder funktioniert, es genügt zu wissen, dass es dabei kein Geheimnis gibt, dass es Ingenieure gibt, welche dieses Gerät bauen und erklären können. Diese endgültige Beschreibung eines Sachverhaltes ist bei den hier behandelten Themen heute noch nicht möglich, deshalb sind sie ja auch so interessant. Als ich nach Jahren intensiven Selbststudiums und unzähligen besuchten Vorlesungen, Vorträgen, Seminaren oder Diskussionsrunden genug eigene Gedanken oder auch neue eigene Interpretationen von Gedanken anderer gesammelt hatte, reifte der Entschluss zu diesem Buch.
Mit der naiven Vorstellung, mal eben in zwei, drei Wochen alles sauber abzutippen, machte ich mich an die Arbeit. Dabei musste ich feststellen, dass sich beim Schreiben und Recherchieren in den Unterlagen immer neue Gedanken einstellten, aber auch Älteres verworfen wurde. So begann ein Prozess, der über einen Zeitraum von gut zwei Jahren mit dem hier vorliegenden Buch abschließt.
Einige Theorien mögen dem nüchtern wissenschaftlich denkenden Leser manchmal etwas weit hergeholt erscheinen. Aber wir wären in den letzten Jahrhunderten nicht einen Schritt weitergekommen, wenn es nicht immer Menschen gegeben hätte, welche die bis dahin geltenden Weltbilder infrage stellten und neue Gedanken entwickelten. Alles Neue wirkt zuerst unglaubwürdig. Bedenken Sie, wie die Relativitätstheorie oder die Quantentheorie auf Galilei oder Newton wirken würde. Diese würden als Hexerei und Okkultismus verworfen. Vielleicht gehen Physiker in 100 Jahren mit immateriellen Geistwelten oder holografischen Paralleluniversen genauso selbstverständlich um wie heute mit Raketentechnik oder Kernspaltung.
Wenn ich in Vorträgen oder Diskussionen die Worte Relativitätstheorie oder Quantentheorie erwähne, bekomme ich von Zuhörern oder Gesprächspartnern oft Antworten wie: »Ja, das ist zwar alles ganz schön, aber eben doch nur eine Theorie!« Deshalb muss hier ganz klar gesagt werden, dass der Begriff der Theorie im wissenschaftlichen Sinne nicht mit dem Sinn im normalen Sprachgebrauch verwechselt werden darf. Eine wissenschaftliche Theorie ist ein Modell, welches mit physikalischen Gesetzen und Axiomen untermauert bzw. mathematisch bewiesen worden ist. Ja, es ist kein Problem, einen Sachverhalt rein theoretisch mathematisch zu beweisen. Sie können ja auch den Satz des Thales mathematisch beweisen, ohne alle möglichen Winkel im Halbkreis einzeln nachzumessen. Darüber hinaus kann anhand der Schönheit und Einfachheit, der Konsistenz und Symmetrie einer Theorie abgeleitet werden, ob sie in das Weltbild passt. Aber auch in der Praxis sind die großen Theorien längst unzählige Male bewiesen worden und sie heißen trotzdem noch Theorie.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass es Dinge oder Prozesse gibt, welche nach den Gesetzen der Physik...

