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Wieder Aufstehen: Die bewegende Geschichte einer Sportlerin, die sich nach einem Attentat an die Weltspitze kämpfte

Wieder Aufstehen: Die bewegende Geschichte einer Sportlerin, die sich nach einem Attentat an die Weltspitze kämpfte
Von Natalie Simanowski

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  • Amazon-Verkaufsrang: #32628 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-04-17
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 200 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Natalie Simanowski war Kinderkrankenschwester und passionierte Leichtathletin. Doch am 25. Juni 2003 endete das Leben, wie sie es bisher kannte. Auf offener Straße sticht sie ein psychisch kranker Mann mit dem Messer brutal nieder. Die Folge: Sie ist teilweise querschnittgelähmt. Aber schon in der Notaufnahme, als sie ihre Beine nicht mehr bewegen kann, sagt sie zu ihrem Arzt: "Jetzt werde ich die Paralympics gewinnen." Mit unglaublicher Energie arbeitet sie auf dieses Ziel hin. Siekämpft sich durch die Reha und verlässt die Klinik nach wenigen Monaten - auf eigenen Füßen. Im September 2008 erlebt sie ihren größten Triumph: Sie gewinnt die Silbermedaille im Bahnradfahren bei den Paralympics in Peking. In diesem Buch erzählt sie ihr bewegtes Schicksal und ihre Botschaft an uns alle ist: Gib nie auf, glaube an Dich, dann erreichst Du alles, was Du willst. Verliere nie den Mut, es lohnt sich für die Zukunft zu kämpfen!

Der Verlag über das Buch

Wie fühlt es sich an, wenn dich jemand umbringen will? „Bei mir so: Ein Schlag, wie mit der Faust, nicht mit der flachen Hand, auf den Rücken. Wie wenn man in ein Schlagloch fährt und die Wirbelsäule gestaucht wird [...] Dass dich jemand abstechen will, ein Messer in den Rücken rammt, niemand denkt an so was.“

Mit einer 3 cm breiten und 17 cm langen Messerklinge, die ein seelisch Verirrter mitten in München 7 cm tief in ihren Körper rammt, wird mit der Rückenmarkshaut und einigen Nervensträngen zugleich ein Stück Lebensfaden angeritzt. Das Schreckliche, das an einem viel zu schönen Sommertag geschieht, lähmt zwar Teile ihres Körpers, aber der Lebenswille der jungen Frau bleibt rege wie eh und je – ja er wird durch diese persönliche Katastrophe sogar zusätzlich aktiviert. Nachdem sich die Sportlerin nach dem Messerattentat in der Notaufnahme eines Münchner Krankenhauses wiederfindet, beginnt sie ihren Kampf gegen die inkomplette Querschnittlähmung, die infolge ihrer Rückenmarks-Verletzung ab dem 11. Brustwirbel wichtige Körperfunktionen einschränkte oder zunächst teilweise komplett lahmlegte. Die Herausforderung, die der Schicksalsschlag an sie stellt, bewältigt sie mit einer zugleich nüchternen Pragmatik wie ehrgeizigem Trotz. Ihr damaliger Freund und heutiger Mann, ihre Eltern und Geschwister geben ihr Kraft. In der Rehabilitation lernt sie Menschen kennen, denen es noch schlechter geht als ihr selbst und sie lernt, ihre gefühllosen Beine – so pelzig als wären sie ständig eingeschlafen – wieder zu bewegen. Im wahrsten Wortsinne ‘Schritt für Schritt‘ beginnt sie einen neuen Lebensabschnitt zu betreten. Bei alledem beginnt sie, ihr Leben neu zu ordnen und muss erkennen, dass manche ihrer Freunde nicht mit ihrem Schicksal klarkommen, während manch andere, manchmal lose Bekanntschaft sich plötzlich als wahre Freundschaft erweist. Zwischen Rückschlägen, dem kraftraubenden Gerichtsprozess und unbeugsamer Zuversicht pendelt das Leben der jungen Sportlerin – aber ihr Wille siegt. Mit dem Radfahren tritt eine neue Sportart in ihr Leben und lässt schließlich 2008 bei den Paralympics in Peking neue Träume wahr werden

Die bewegende Geschichte einer Sportlerin, die sich nach einem Messerattentat wieder an die Weltspitze des Sports kämpfte! Dieses Buch wird Ihren Blick auf das Leben für immer verändern. Eine oft fleischlos daherkommende Binsenweisheit findet in dieser lebendigen Geschichte ein aufrichtiges Gesicht: Auch in den scheinbar verfahrendsten Lebenslagen ist ein Neuanfang möglich. Man muss sich nur Ziele setzen und an sich glauben. Natalie Simanowski findet ihre eigenen Worte, alles kann passieren – „Wenn man wieder aufsteht“! Bei ihr hat es funktioniert. Lesen Sie selbst!

Autorenkommentar

„Natürlich muss ich auch immer wieder daran denken, was ich damals in der Notaufnahme gesagt habe. Und dass ich das damals ernst gemeint habe, dass ich aber im Leben nicht gedacht hätte, dass es wirklich Realität werden würde. Es war also ein kleiner Selbstbetrug, damals am Nachmnittag des 25. Juni 2003. Aber man sieht, was daraus werden kann. Wenn mann wieder aufsteht.“