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Menschentraining für Hundetrainer: Wie man mit Hundehaltern als Kunden umgeht

Menschentraining für Hundetrainer: Wie man mit Hundehaltern als Kunden umgeht
Von Nicole Wilde

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  • Amazon-Verkaufsrang: #103000 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2007-10-19
  • Einband: Taschenbuch
  • 96 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
Die Hunde sind ja eigentlich nicht das Problem. Aber die Menschen! Wenn Sie als Hundetrainer je diesen Satz geseufzt haben, ist dies genau das richtige Buch für Sie. Denn im Grunde genommen trainieren Sie nicht Hunde, sondern Hundehalter indem Sie ihnen zeigen, wie sie mit ihrem Hund weiterarbeiten müssen. Lesen Sie die amüsant geschriebenen Erkenntnisse einer erfolgreichen Hundetrainerin nein, Menschentrainerin! zu Kommunikationsstrategien, den Umgang mit verschiedenen Persönlichkeitstypen oder Konfliktlösungsmöglichkeiten. So werden in Ihren Stunden bald nicht nur die Hunde, sondern auch deren Menschen motiviert und begeistert mitarbeiten. Humorvoll, praktisch und unglaublich hilfreich: Dieses Buch ist ein Muss für Jeden, der Menschen für das Training von Hunden trainiert. (Patricia B. McConnell, Autorin von "Das andere Ende der Leine")

Kurzbeschreibung
"Die Hunde sind ja eigentlich nicht das Problem. Aber die Menschen!"

Wenn Sie als Hundetrainer je diesen Satz geseufzt haben, ist dies genau das richtige Buch für Sie. Denn im Grunde genommen trainieren Sie nicht die Hunde sondern Hundehalter - indem Sie ihnen zeigen, wie sie mit ihrem Hund weiterarbeiten müssen. Lesen Sie die amüsant geschriebenen Erkenntnisse einer erfolgreichen Hundetrainerin - nein, Menschentrainerin! - zu Kommunikationsstrategien, den Umgang mit verschiedenen Persönlichkeitstypen oder Konfliktlösungsmöglichkeiten. So werden in Ihren Stunden bald nicht nur die Hunde, sondern auch deren Menschen motiviert und begeistert mitarbeiten. "Humorvoll, praktisch und unglaublich hilfreich: Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der Menschen für das Training von Hunden trainiert." (Patricia B. McConnell, Autorin von "Das andere Ende der Leine")

Auszug aus Menschentraining für Hundetrainer. Wie man mit Hundehaltern als Kunden umgeht von Nicole Wilde. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Kapitel 4: Redekompetenz

So einfach wie möglich

Auch wenn Sie vielleicht ein wandelndes Lexikon der Lerntheorie sind, ist
es nicht nötig, mit den Kunden im Wissenschaftsjargon zu sprechen.
Genauso wie Sie zu einem Hund »Sitz« sagen würden anstatt »Sei bitte so
freundlich und platziere dein Hinterteil so, dass es mit dem Boden
abschließt «, gibt es keinen Grund, Ihre Kunden mit verbalen
Spitzfindigkeiten zu verwirren. Es hat niemand etwas von solch
hochgestochenen Begriffen
wie »Premack-Prinzip« und »kognitiver Dissonanz«. Das Training soll nicht
dazu dienen, den Kunden damit zu beeindrucken, wie viel Sie wissen, sondern
wie gut er seinen Hund trainieren kann. Erklären Sie Begriffe und Konzepte
so einfach und klar wie möglich.
Erinnern Sie sich an das Kinderlied »Boogie Woogie«? »Erst kommt das rechte
Bein herein, dann kommt das rechte Bein heraus, dann kommt das rechte Bein
herein und dann schütteln wir es aus ...« Simpel wie sie sind, so sind
diese Reime doch das perfekte Beispiel für genau die Art von klaren
Anweisungen, die wir unseren Kunden geben sollten. Zu sagen
»Locken Sie Ihren Hund ins Sitz« ist nicht genau genug. »Locken bedeutet,
den Hund dazu zu bringen, etwas zu folgen, in diesem Fall einem Stückchen
Futter. Halten Sie das Leckerchen in der rechten Hand. Jetzt bewegen Sie
Ihre Hand von der Hundenase weg …« und so weiter ist klar und
spezifisch. Halten Sie die Anweisungen so geradlinig und einfach wie
möglich.

Noch einmal …
In Anbetracht der Tatsache, dass nur zehn Prozent des Gesagten behalten
werden, sind Wiederholungen eine Notwendigkeit. Egal, ob Sie mit einer
Gruppe üben oder eine Einzelstunde geben, Ihr Kunde könnte beim ersten Mal
etwas überhört haben. Variieren Sie, wie Sie etwas sagen, aber wiederholen
Sie es und wiederholen Sie zum Schluss noch einmal die wichtigsten Punkte.
Das zuletzt Gehörte wird mit der größten Wahrscheinlichkeit behalten.
Natürlich sollten relevante Informationen auch auf den Hausaufgabenzetteln
wiederholt werden. Auf diese Weise kann Ihr Schüler die
Information auch später aufnehmen, wenn die Ablenkung geringer ist, falls
er während der Stunde zu sehr mit seinem Hund beschäftigt war.
Auch wenn Sie sich sehr genau und klar ausgedrückt und Anweisungen
wiederholt haben, werden einige Kunden immer noch nicht verstanden haben.
In diesem Fall müssen Sie andere Erklärungswege finden.
Wenn zum Beispiel ein Schüler nicht verstanden hat, wie er das Leckerchen
bewegen soll, um den Hund aus der Sitzposition in die Platzposition zu
bekommen, könnten Sie sagen: »Stellen Sie sich vor, dass Sie den
Buchstaben
L schreiben.« Jetzt hat der Schüler eine klare Vorstellung vor Augen,
während er die Bewegung ausführt. Wenn ein Hund etwas nicht versteht,
ändern wir als gute Trainer unsere Taktik. Die gleiche Bereitschaft zum
Modifizieren unserer Anweisungen müssen wir auch zeigen, wenn wir mit
Menschen trainieren.
Mit Worten malen Seien Sie sich immer der Bilder bewusst, die Sie mit Ihren
Worten malen.