Zimmer Nr. 10
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #191638 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-08-01
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 480 Seiten
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Die Frau im Zimmer Nr. 10 des abgetakelten Hotels zwinkert noch mit ihrem rechten Auge. Aber das hat einzig und allein mit den beiden Elektroden zu tun, die die Ärztin angelegt hat, um über die Muskelreaktionen den Todeszeitpunkt besser bestimmen zu können. Denn die junge Frau, Paula Ney mit Namen, wurde erhängt aufgefunden, mit einem offenbar erzwungenen Abschiedsbrief und einer blendend weiß gestrichenen Hand, die vielleicht der Mörder bepinselt hat. Kriminalkommissar Erik Winter aus Göteborg steht vor dem vielleicht rätselhaftesten Fall seiner Karriere. Doch damit nicht genug: Das Zimmer Nr. 10 kommt Winter überaus bekannt vor. Er erkennt, dass eben dieser Raum der Schauplatz seines ersten Kriminalfalls war. Der Kommissar holt auch diesen alten, niemals aufgeklärten Fall aus dem Archiv -- und stößt auf Bezüge, die nicht zuletzt sein eigenes Leben bedrohen. Denn er hat es mit einem Psychopathen zu tun, dem alles egal zu sein scheint ....
Mit seinem Kriminalkommissar Erik Winter hat der 53-jährige schwedische Autor Åke Edwardson aus Göteborg eine psychologisch durch und durch glaubwürdige Figur geschaffen, die dem Leser vor allem auch wegen seiner Vorlieben und Schwächen überaus sympathisch ist -- und die wegen ihres Auftretens in zahlreichen Büchern schon fast zur Familie eines jeden Krimi-Fans gehört. In Zimmer Nr. 10 erfahren wir nicht nur etwas über Winters Vergangenheit, sondern erleben auch die private Krise in seiner Beziehung mit -- eine Krise, aus der es am Ende einen überraschenden Ausweg gibt. Alles in allem ist Zimmer Nr. 10 wieder ein solide gebauter, mit allerlei Spannungselementen versehener und in der inzwischen fast schon typischen, melancholischen Manier schwedischer Krimis geschriebener Roman, der über die gesamte Länge von fast 500 Seiten zu fesseln vermag. Die ideale Lektüre also für lange Abende zu Hause -- oder in irgendwelchen Hotelzimmern, mit oder ohne zweifelhaften Ruf. --Stefan Kellerer
kulturnews.de
"Zimmer Nr. 10" ist Roman Nummer sieben der Erik-Winter-Reihe. Zeit für eine Auszeit - nicht für den Verfasser Ake Edwardson, sondern für seinen Protagonisten. Nach mehr als 20 Dienstjahren hat Kommissar Winter die Nase voll von Mord und Totschlag. Gemeinsam mit seiner Freundin Angela und seinen zwei Töchtern will er für ein Jahr ans Mittelmeer ziehen. Vorher allerdings muss er den Mord an einer jungen Frau aufklären, die erhängt in einem ranzigen Göteborger Hotel gefunden wird. Dass Winter 20 Jahre zuvor schon einmal in dem Hotelzimmer mit der Nummer zehn stand, macht ihn stutzig - damals suchte er eine Vermisste. In einfachen Sätzen, gespickt mit oft überflüssig langen Dialogen, beschreibt der Schwede Edwardson die komplizierte Ermittlungsarbeit. Der Plot von "Zimmer Nr. 10" ist interessant entwickelt, allerdings sind die Spuren, die Winter zur Aufklärung des Falls führen, teilweise so vage, dass sie absurd und unglaubwürdig wirken. Zusätzliches Manko: Die Vorstellung vom Kommissaren in der Krise ist nicht wirklich originell ... (jul)
Pressestimmen
»Wieder einmal ist Ake Edwardson eine dichte Geschichte gelungen, die packt und nicht loslässt. Erik Winter möge leben, mit Glenfarclas, John Coltrane und all seinem Selbstmitleid - mindestens zehn Fälle lang.« SPIEGEL SPEZIAL »Die 475 Seiten lange Reise in die Abgründe der menschlichen Seele bietet Spannung pur und psychologischen Tiefgang.« DRESDNER MORGENPOST »Åke Edwardsons schwedischer Kultkommissar Erik Winter ermittelt in seinem siebten Fall – und der elektrisiert bin in die Haarspitzen. Zimmer Nr.10 ist durchgängig ein Spitzen-Krimi, wunderbar flüssig und elegant geschrieben.« BILD AM SONNTAG »Ein Krimi wie eine Gletscherspalte - da geht es tief runter in eisige Kälten.« tz München »Edwardson ist ein beklemmender Spannungsroman gelungen. In seinem feinfühligen Kommissar Erik Winter haben Deutschlands Krimifans längst einen neuen Lieblingsfahnder gefunden.« CUXHAVENER NACHRICHTEN »... wer Åke Edwardsons siebten Kommissar-Winter-Krimi einmal zu lesen begonnen hat, wird ihn so schnell nicht wieder aus der Hand legen.« dpa »Beeindruckend ist vor allem Edwardsons Sinn für Details und die seelischen Abgründe seiner Hauptpersonen.« BRIGITTE EXTRA »500 bestens unterhaltende und stimmige Seiten.« LINGENER TAGESPOST
