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Land und Leute der alten und neuen Welt (1855). Band I

Land und Leute der alten und neuen Welt (1855). Band I
Von Franz Löher

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Für die Neuauflage bearbeitet von Monika Steinhäuser. Cover: Sonja Mann. Taschenbuch, 356 Seiten

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  • Amazon-Verkaufsrang: #4538193 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-01
  • Einband: Taschenbuch
  • 356 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Die Reiseskizzen von Franz Löhers beginnen in der alten Welt, genauer gesagt in England, wo er seinen Blick kritisch auf das gesellschaftliche Geschehen richtet. Ohne erzählerische Verschönerungen beginnt er dort seine Charakterisierung von Land und Leuten und begibt sich über Wales aus nach Liverpool, um von dort aus in die neue Welt aufzubrechen. Angesteckt vom Eroberungsgeist der Auswanderer schildert er facettenreich die Details seiner eigenen Entdeckungen und lässt so den Pioniergeist vergangener Tage wach werden. New York wird der Ausgangspunkt für seine Reise entlang des Hudson Rivers hinauf nach Kanada. Zwischen seinen malerischen Landschaftsbeschreibungen mischen sich seine bisweilen schonungslosen Beobachtungen der verschiedenen Gesellschaftsschichten und Nationalitäten. Immer wieder zieht Löher Parallelen zwischen den Welten und schildert die neuartigen Lebensbedingungen, mit denen sich die “Amerikaner” im Vergleich zu ihren Vorfahren aus dem alten Europa konfrontiert sehen.

Über den Autor
Franz von Löher Gelehrter und Schriftsteller, geboren am 15.10.1818 zu Paderborn, studierte in Halle, Freiburg, München und Wien die Rechte sowie Geschichte und Naturwissenschaft, bereiste 1846-1847 Kanada und die Vereinigten Staaten und kehrte Ende 1847 über Frankreich nach Paderborn zurück, wo er 1848 die »Westfälische Zeitung« gründete. Im Frühjahr 1849 ward er zum Abgeordneten für die Zweite Kammer in Berlin gewählt, wo er sich zur gemäßigten Linken hielt, bekleidete darauf einige Jahre lang das Amt eines Stadtverordnetenvorstehers in Paderborn, habilitierte sich 1853 als Privatdozent für Staats- und Rechtsgeschichte in Göttingen und folgte 1855 einem Ruf als Professor an die Universität zu München, wo ihn König Max in seine Umgebung zog. Später ward er Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften und wurde 1865 zum Direktor des bayrischen Reichsarchivs und 1875 zum Geheimrat ernannt. Im Auftrag des Königs Max machte er 1863 eine Reise nach Rom und Unteritalien, 1873 bereiste er im Auftrag des Königs Ludwig II. die Kanarischen und griechischen Inseln, 1875 Cypern und Kreta. Am 1. März 1882 verstarb er in München.