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Blood on the Dance Floor/Histo

Blood on the Dance Floor/Histo
Michael Jackson

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Durchschnittliche Kundenbewertung:

Titelliste

  1. Blood on the Dance Floor
  2. Morphine
  3. Superfly Sister
  4. Ghosts
  5. Is It Scary
  6. Scream Louder [Flyte Tyme Remix]
  7. Money [Fire Island Radio Edit]
  8. 2 Bad [Refugee Camp Mix]
  9. Stranger in Moscow [Remix]
  10. This Time Around [D.M. Radio Mix]
  11. Earth Song [Hani's Club Experience][Version]
  12. You Are Not Alone [Classic Club Mix]
  13. History [Tony Moran's History Lesson][Version]

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  • Amazon-Verkaufsrang: #232533 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2007-01-17
  • Anzahl Disks: 1
  • Format: Limited Edition

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Michael Jackson, alias King Of Pop, hat mit Blood On The Dancefloor ein Remix-Album am Start, auf dem acht Titeln des Megasellers History ein neues Gewand gegeben wurde. Darüber hinaus gibt es fünf neue Stücke, die es in sich haben. Gerade der Titeltrack, von Guy-/Blackstreetgründer Teddy Riley produziert, sticht hierbei heraus: Keyboards und Drums von Riley, mit dem Jackson bereits auf Dangerous zusammengearbeitet hat, bilden mit Jacksons ausdruckstarkem Gesang eine Funkperle. Auch der Wyclef Jean-Remix von 2 Bad versteht es mit einprägsamen Gitarrenspiel und einem clever verarbeiteten Beat It-Sample (!) das Treffen zweier Musikergenerationen fruchten zu lassen. Breitet sich die Produktion der neuen Stücke und der Neubearbeitung von Scream, 2 Bad und Money innerhalb der Genres Funk und HipHop aus, fallen die übrigen Remixe qualitativ ab. Das liegt daran, daß man sich an Houseremixen versucht. Zu keinem Zeitpunkt können die durchaus fähigen Produzenten (z. B. Frankie Knuckles) den Eindruck verwischen, daß die Housebeats recht wahllos unter Jacksons Stimme gemischt wurden. So gut die neuen Stücke und drei Remixe sind, so verirrt sind die übrigen Remixe. Schade. --Patrick Mushatsi-Kareba

Stereoplay
Der "King Of Pop" und sein Hofstaat nehmen das Maul mal wieder kräftig voll: "The Best Dance Album In HIStory" verheißt ein Sticker auf der Hülle dieses Albums. Doch gemach: auch "Blood On The Dance Floor" mit seinen acht Remixen von "HIStory"-Songs und fünf neuen Titeln erfindet die Dance-Music nicht neu. Das Ziel dieser Scheibe ist klar: Zum einen soll der Umsatz des Produktes Michael Jackson auch 1997 sichergestellt, zum anderen Jackson die abhanden gekommene, oder besser: nie vorhandene "street credibility" verschafft, das Fabelwesen des Pop wieder im richtigen Leben etableirt werden. Also engagierte man Amerikas mutmaßlich heißeste Dance-Magier, auf daß die Remixe "die Eleganz der Tanzpaläste ebenso widerspiegeln wie die rauhe Realität der Straße", wie das Firmeninfo fleht. Es legten Hand an: Wyclef Jean und Jerry Duplessis (Fugees), Jimmy Jam & Terry Lewis, Frankie Knuckles, David Morales, Nani, Terry Farley & Pete Heller, Tony Moran und Roger Sanchez. Jacksons längst unerträglich gewordene Kiekser zu eliminieren schafte freilich keiner von ihnen. Von den neuen Nummern gefällt der flott groovende Titelsong am besten. Die Remixe fallen ausnahmslos in die Kategorie House, so donnernd professionell wie mainstreamhaft-konventionell. Die wahre Dance-Avantgarde um Cracks wie Latyrx und DJ Shadow aber ist längst schon einen Hakenschlag weiter. ** M: 5-8

© Stereoplay


Kundenrezensionen

BOTDF5

Dieses Album zu bewerten gestaltet sich als äußerst schwierig aus zweierlei Gründen:

1. Die Songs 1-5 sind brilliant und zählen zum Besten überhaupt, was Jackson je gemacht hat
2. Der Rest ist, grob gesagt, Müll

Nun ist das noch nicht alles...ein Michael Jackson würde es nie zulassen, sowas auf den Markt zu bringen, es sei denn, man redet es ihm ein. Und das ist leider der springende Punkt, wie so oft in seinem Leben hat Michael auf andere wieder mal mehr gehört als auf sich selbst. So wie es schon bei History der Fall war ("Mike, wollen wir nicht doch ein Greatest Hits Album daraus machen?"), war Sony auch diesmal der Meinung, es müsse sich an der Arbeit am Album beteiligen.

Und so riet man Michael (der Remixe abgrundtief hasst, weil auf diese Weise der ursprüngliche Charakter eines Songs verändert wird) dazu, doch ein paar davon auf das Album zu packen, es wäre gerade angesagt und würde den Kids bestimmt gefallen. Und Michael hat sich unglücklicherweise, wie so oft, letztendlich doch breitschlagen lassen und diesem Vorschlag zugestimmt. Und da er keine Ahnung von Remixen hat (irgendwo logisch, wenn er sie selbst weder mag noch hört), konnte er Schlecht schlechten Remix von Schlecht guten Remix auch nicht unterscheiden.

Nun könnte man natürlich das Album geteilt betrachten: 5 Songs, die von Michael stammen, und 8 Remixe, mit denen er nichts zu tun hat, was ja auch der Wahrheit entspricht. Dann wäre es letztendlich eine nur durchschnittliche Note. Da es jedoch in den meisten solcher Fälle immer daran gelegen hat, dass Michael bequatscht wurde und er, um es allen recht zu machen, solchen Plänen zugestimmt hat und Sony ja nun auch das nachfolgende Projekt "Invincible" erfolgreich zum Tode verurteilt hat aufgrund purer beabsichtigter Einstellung jeglicher Promotion, sehe ich nicht ein, warum ich Sony diesen Sieg gönnen sollte und seinetwegen ein Album schlecht bewerte, dass bombig hätte werden können. Mir reichen die ersten 5 Songs aus um zu erkennen, dass es nicht an MJ lag und dass dieser in punkto Songwriting nach wie vor zum Größten zählt, was wir je hatten. Oft liegt es nicht immer an den anderen, in diesem Fall aber tut es das.

Somit bewerte ich hierbei nur Michael's alleinige Arbeit - die ersten fünf Songs - und die sind allesamt Spitzenklasse.
"Ghosts" und "Is It Scary" (meine momentanen Lieblingstracks) fanden auch in Jacksons 40-minütigem Video "Ghosts" Verwendung. MJ's Stimme war nie klarer als in diesen beiden Stücken. "Morphine" möchte ich als Hardrock bezeichnen, eine wirklich untypische Richtung für Michael. Der Song besticht vor allem durch seinen Stimmungswechsel, der hervorragend umgesetzt wurde. "Blood On The Dancefloor" dürfte jedem bekannt sein, ein großartiges und tanzbares Stück, dass das gleichnamige Album einleitet. "Superfly Sister" besitzt einen 80er Touch, mag melodisch etwas hinter den anderen Stücken liegen, aber der Text ist, gerade für einen MJ, extrem krass geworden und nicht mehr jugendfrei.

Wegen der ersten fünf Stücke liebe ich dieses Album und nur wegen dieser fünf Tracks allein lohnt es sich, "BOTDF" im Schrank stehen zu haben.


Ein NEUES Album von Michael Jackson? Nein!4
Als "Blood On The Dance Floor - HIStory In The Mix" 1997 erschien, wurde es von Kritikern wie (potentiellen) Käufern mehrheitlich als ein Album behandelt, das den Michael Jackson des Jahres 1997 wiederspiegelt. Die außerdem in den Medien vorherrschende Meinung war folgende: Michael Jackson, ein in den 80ern mega-erfolgreicher Künstler, leidet an akutem Ideenmangel, weshalb er einfach ein paar recyclete Songs auf den Markt wirft und hofft, daß sie ihm noch ein paar Millionen bescheren.

Das ist jedoch falsch. Die ersten fünf Lieder auf dem Album - im Gegensatz zu den weiteren acht Titeln keine Remixversionen von Songs seines 95er Albums "HIStory" - sind keineswegs neue Kompositionen, mit denen sich Jackson auf der Höhe der Zeit zeigt oder zeigen will. Es handelt sich dabei nämlich um Titel, die Jackson teilweise schon mehrere Jahre vor Erscheinen von "Blood ..." geschrieben und aufgenommen hatte. Der Song "Blood On The Dance Floor" sollte beispielsweise ursprünglich schon 1991 auf dem Album "Dangerous" erscheinen. Man kann also nicht mit Recht behaupten, diese Lieder würden "den Michael Jackson des Jahres 1997" zum Ausdruck bringen.

Dieses Remixalbum ist außerdem ein Werk, das der künstlerischen Philosophie Jacksons total widerspricht. Normalerweise arbeitet er bis zur Perfektion an seinen Alben, bis er dem Ergebnis (fast) zufrieden sein kann. Das Album "Blood ..." entspricht natürlich überhaupt nicht dieser Arbeitsweise. Jackson hatte eigentlich vor, seine bisher unveröffentlichten Songs als Maxi-CD, als eine Art Mini-Album, zu veröffentlichen. Die Entscheidung, das ganze mit einigen Remixtiteln zu einem "richtigen" Album aufzublasen, um bessere Verkaufsergebnisse zu erzielen, traf die Platternfirma. Jackson dürfte von dieser Idee gar nicht begeistert gewesen sein.

Musikalisch gesehen ist das Album "Blood ..." natürlich kein Meisterwerk. Egal, wie gut ein Remix auch sein mag, die Qualität des Originals wird er niemals haben. Die ersten fünf Songs brauchen sich aber vor Jacksons früheren Werken nicht zu verstecken. "Blood On The Dance Floor" ist ein Song, der sofort ins Ohr geht - ein richtiger "Ohrwurm". "Morphine" ist ein beeindruckendes Stück über die Höhen und Tiefen im Leben eines Drogen- bzw. Schmerzmittelsüchtigen. Die Strophen sind stets laut, abgehackt und schmerzerfüllt herausgeschrien und schildern die Qualen, die betroffene Personen durchleiden. In der Mitte des Stückes gibt es jedoch eine ruhige, wie von selbst dahin fließende Passage, die die Glücksgefühle und das Wegdriften des Geistes des Süchtigen beschreibt. Auch der Song "Ghosts" ist hervorragend gelungen: Das Stück besitzt eine eingängige Melodie und ist mit zahlreichen Soundeffekten gespickt.

Trotz der teilweise langweiligen Remixtitel ist "Blood On The Dance Floor - HIStory In The Mix" ein empfehlenswertes Album. Auf jeden Fall sollte man aber die "HIStory"-Originalsongs kennen, bevor man sich deren Remixes "antut".

Gelungenes Remix-Album4
Das Add-On zum Album History ist ein gelungenes Remix-Album.
Die neuen Songs, welche energiegeladen sind sind zum größten Teil gut anzuhören, vor allem "Blood On The Dancefloor" und "Morphine".
Für meinen Teil ist das Album insgesamt ein wenig zu kostenauftreibend, da man die Hälfte der Songs schon kennt und es nur wenig neue Musikstücke zu hören sind.
Trotzdem ist es lohnenswert, es sich zuzulegen.