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Blicktricks

Blicktricks
Von Uwe Stoklossa

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  • Amazon-Verkaufsrang: #117403 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005-10
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 274 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Page, 01.2006
Starke Bilder zählen in der Werbung heute mehr denn je. Dass dabei manche der aufmerksamkeitsstärksten, verblüffendsten Motive weniger auf unerklärlicher kreativer Eingebung beruhen als auf der wissenschaftlichen Erkenntnis menschlicher Wahrnehmung, zeigt dieses Buch. Das Spiel mit Perspektive, das gleiche Gegenstände verschieden groß erscheinen lässt; angedeutete Konturen, die der Betrachtende unwillkürlich ausfüllt; formale Ähnlichkeiten zwischen völlig verschiedenen Gegenständen, die Irritationen, aber womöglich auch erwünschte Assoziationen auslösen die Grundlagen solcher Blicktricks lassen sich erlernen wie die Tricks eines Taschenspielers. Genauso wie bei diesem aber liegt die Kunst dann darin, sie dem Publikum charmant und überzeugend darzubieten.

Horizont, 46/2005
Die Hauptsache im optischen Werbebusiness: Man sieht hin. Mit welchen Kniffen dies die Gestalter erreichen, hat Uwe Stoklossa in dem Buch Blicktricks Anleitung zur visuellen Verführung beispielhaft und beispielreich analysiert und dokumentiert. Und einer der Großen der Werbebranche, Thomas Rempen, hat dazu ein grundgescheites Vorwort geschrieben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.12.2005
„Blicktricks“ ist ein Konzentrat, ja eine Überdosis dessen, was gedruckte Werbung aufregend macht, ja was sie überhaupt erst ausmacht (...). Werbung soll um jeden Preis auffallen. Da hilft i.d.R. eine ausgetüftelte Gestaltung, doch Theorie ist in der Regel die Sache von Gestaltern nicht. (...) Hier gibt Stoklossa einen entscheidenden Anstoß: Er hat zigtausend Anzeigen gesichtet (...) und macht deutlich: Unser Auge ist ein Organ, auf da wir uns gegen alle Evidenz besser nicht verlassen sollten, sobald Seheindrücke komplexer werden. Unter Gestaltern wird „Blicktricks“ seinen Weg machen. Das Buch sollte noch andere Berufsstände interessieren, etwa die jungen Generalisisten der sich formierenden Bildwissenschaft. (...) Eine gute Anzeige erkennt man nach Sekunden. Wir sehen Dinge, die nicht da sind, ein nur aus Menschenhänden geformtes Automobil etwa; wir neigen zur Negation von Faktischem zugunsten der Phantasie. Warum man über das Phänomen des Kippbildes hinaus auf ein! Bildrätsel reagiert und auf ein anders nicht, lässt sich hier bestens überprüfen. Ein Buch, was beim Durchblättern der eigenen, verbildeten Wahrnehmung zur Lehre werden kann. (...)