Cowboys & Aliens (inkl. Digital Copy), Extended Cut [Blu-ray]
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(63 Kundenrezensionen)
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #66 in DVD
- Erscheinungsdatum: 2012-01-13
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Format: Widescreen
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Spanisch
- Länge: 135 Minuten
Aus der Amazon-Redaktion
Movieman.de
Der diesjährige Sommer ist voll von Aliens und Superhelden und was uns jetzt gerade noch fehlte, sind natürlich Cowboys gewesen. Nun ja, man könnte sich schon von vorneherein denken können, dass ein Genre-Mix aus Science Fiction und Western nicht unbedingt funktionieren muss. Dass der Film von Jon Favreau ("Iron Man") die Genres dann aber so lieblos mischt, wie es bei "Cowboys & Aliens" der Fall ist, davon hätte man nicht unbedingt ausgehen müssen. Für jede Menge Action ist dennoch gesorgt und darüber, dass der Film technisch nicht gut gemacht wäre, kann sich ebenfalls niemand beschweren. Optisch äußerst ansprechende Bilder von rauen Wildwest-Gestalten werden dem Publikum noch im ersten Teil geboten, doch sobald die Aliens das Ruder übernehmen, erwartet uns technisch zwar hochwertiges, ästhetisch aber leider recht hässliches Schlachtgetümmel. Pausenlos dreht sich der Hackfleischwolf, ballert es im Kinogebälk und pfeifen einem die Kugeln um die Ohren. Zwischendurch wird die ein oder andere Schmacht-Szene eingebunden, dann aber kann es auch endlich wieder losgehen. Man kann es sich tatsächlich schon vorher denken: Cowboys und Aliens passen einfach nicht zusammen! Dieser Fakt wird durch die Tatsache, dass hier pure Klischees von Aliens mit ausnahmslosen Stereotypen von Cowboys kombiniert werden, sogar noch verstärkt. Die Aliens sind bösartige, goldgierige Wesen, aus deren Bäuchen (woher auch sonst?) schleimige Greifer kommen. Ihre Opponenten, die sich zu guten Kerlen entwickelnden Cowboys, haben allerlei am Waffengürtel hängen und auch sonst jede Menge Zunder im Gemüt. Zwar sind die Charaktere von Daniel Craig ("James Bond 007 - Casino Royale") und Harrison Ford ("Indiana Jones") schön herb gezeichnete Eigenbrötler, in die sich die Darsteller gleitend einfinden, doch wirklich ergreifende Spannung entsteht durch das, sich in einem heillosen Plot fortbewegende Gespann nur an wenigen, seltenen Stellen. Man hätte aus dem Genre-Mix einfach eine eigene Sache machen sollen, anstatt vorhandene Klischees zu überspitzen und sie dann in simplen Kriegereien aufeinander prallen zu lassen. Wie wäre es denn mal mit wirklich intelligenten und an Kommunikation interessierten Aliens, die von den Cowboys das Pferdereiten oder Goldschürfen lernen? Spaß beiseite! Cowboys und Aliens gehören auf den nächsten Karnevalsumzug aber nicht in einen gemeinsamen Film. Betrachtet man seinen puren Unterhaltungswert, dann ist "Cowboys & Aliens" dennoch ein einigermaßen gelungener Blockbuster geworden. Wünscht man sich im Kino neben berstenden Spezialeffekten, brachialer Action und namhaften Darstellern aber einen Mehrwert, dann ist man hier definitiv fehl am Platze. Fazit: Zwar unterhaltend, dabei aber äußerst oberflächlich!
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Weiten der amerikanischen Steppe mit ihrer sanft rötlichen Erde und sonnengebleichter Büsche wird sehr authentisch und bis in die hinterste Kleinigkeit wiedergegeben. Der anfängliche horizontale Schwenk ruckelt auf einem Panasonic BDT-300 sanft. Selbst in Gegenlichtszenen (10.03) am Fenster bleiben auch in Hintergrund befindliche Gegenstände noch erkennbar, verlieren aber an Farbechtheit. Daniel Craigs Gesicht in der Großaufnahme ist eine Wucht an Detailkraft. Aber auch akustisch geht es spätestens dann, wenn die Aliens ins Spiel kommen, so richtig zur Sache (33.45). Mit großer Wucht donnern die Fluggeräte vorbei, fast schon zu kraftvoll galoppieren die Pferde davon (35.10). Hinten spritzt Sand auf, wenn die Geschosse in den Boden einschlagen. In der englischen Originalfassung geht der Basspegel noch ein klein wenig tiefer hinab. Im untertitelbaren Audiokommentar von Regisseur Jon Favreau gibt es eine Menge Infos zu den einzelnen Takes und das durchaus unterhaltsam. Dazu gibt ein in 5 Teile gefächertes Making of, das sich 40 Minuten Zeit nimmt, über diverse Aspekte dieser Produktion zu berichten. Einen Bonuspunkt gibt es für die englische Tonspur für Blinde, sowie für die zusätzlich beiliegende DVD-Version des Filmes. Die 16 Minuten längere Directors Cut-Fassung hinterlässt einen gespaltenen Eindruck. Viele Szenen sind für den Film selbst weniger wichtig, schliessen aber die eine oder andere Unklarheit der Kinofassung. --movieman.de

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