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Das Problem der Exklusion. Ausgegrenzte, Entbehrliche, Überflüssige

Das Problem der Exklusion. Ausgegrenzte, Entbehrliche, Überflüssige
Von Heinz Bude (Hg.), Andreas Willisch (Hg.)

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  • Amazon-Verkaufsrang: #461577 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2006-09-07
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 394 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
»Es sind diese hintergründigen Fragen und die dazu differenziert aufgefächerten Antworten, die den Sammelband auszeichnen. Gerade weil das Buch nicht nur strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und im Sozialstaat beschreibt, sondern diese Prozesse auch mit psychosozialen Aspekten und dem Alltags- wie Statusbewusstsein der Deutschen verknüpft, gerade deshalb hat das Buch das Zeug zu einer grundlegenden Studie des gesellschaftlichen Wandels, der sich nun seit mindestens 15 Jahren abzeichnet.« (Angela Gutzeit, Frankfurter Rundschau)

»'Das Problem der Exklusion' ruft zur Debatte auf. Es macht deutlich, dass der Exklusionsbegriff theoretisch mehrdeutig ist und sich politisch in unterschiedlicher Weise einsetzen läßt.« (Jens König, Literaturen)

Kurzbeschreibung
Die Landschaft der sozialen Ungleichheit hat sich dramatisch verändert. Nicht nur die Schere zwischen Armen und Reichen öffnet sich immer weiter, eine wachsende Anzahl von Menschen verliert auch den Anschluss an den Mainstream unserer Gesellschaft. Sie leben an den Rändern der Großstädte, in den Neubaugebieten des sozialen Wohnungsbaus - in sozialen Zonen mit hoher Arbeitslosigkeit oder massiver Unterbeschäftigung, mit maroden Schulen und demolierten Bahnhöfen. Hier treffen ökonomische Marginalisierung, räumliche Abschottung und der Verfall der Zivilgesellschaft zusammen. Bei den gegenwärtigen Formen sozialer Ungleichheit geht es nicht mehr allein um Unten und Oben, sondern vielmehr um Drinnen und Draußen. Die Sozialstrukturanalyse hat für diese Phänomene einen neuen Begriff geprägt: Man spricht von sozialer Exklusion aus den dominanten Anerkennungszusammenhängen und Zugehörigkeitskontexten unserer Gesellschaft. Die Beiträge dieses Bandes ergründen verschiedene Formen gezielter Ausgrenzung, funktionaler Ausschließung und existenzieller Überflüssigkeit, die sich in diesem Begriff spiegeln.

Über den Autor
Heinz Bude, Prof. Dr. phil., Soziologe, Leiter des Arbeitsbereichs »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung und Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Andreas Willisch, Soziologe, Vorstandsvorsitzender des Thünen-Instituts für Regionalentwicklung Bollewick, Mitbegründer des Netzwerks Ostdeutschlandforschung, Redakteur der Zeitschrift Berliner Debatte Initial.