John Rambo
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John Rambo DV
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #578 in DVD
- Marke: Warner Home
- Erscheinungsdatum: 2008-06-27
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Originalsprache: Englisch, Deutsch
- Länge: 80 Minuten
Features
- FSK 16
Aus der Amazon-Redaktion
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Wer sich gefragt hat, was aus dem ehemaligen Green Beret und Superkämpfer John Rambo geworden ist, nachdem er alleine eine Stadt im Pazifischen Nordwesten zusammengeschossen hat (Rambo, 1982), in den vietnamesischen Dschungel zurückgekehrt ist, um lange nach Kriegsende festgehaltene amerikanische Kriegsgefangene zu befreien (Rambo 2, 1985) und die sowjetische Invasion Afghanistans lange genug aufgehalten hat, um eine Menge Zeugs in die Luft zu jagen und seinen alten Kommandanten vor den Roten zu retten (Rambo 3, 1988), hat in Rambo (2008) genau das Richtige gefunden. Ohne die Zahl 4, die den Markennamen verwässern könnte, könnte Rambo den Versuch darstellen, eine neue Ära für diese Pop-Legende einzuläuten. Aber es handelt sich um einen rein mechanischen Versuch, eine Marke wiederzubeleben, die ohne jene Wut, Frustration und Selbstanklage der Jahre nach dem Vietnamkrieg keine Bedeutung oder Begründung mehr besitzt. Schon einige Zeit lang ist John Rambo (Sylvester Stallone) nun schon an der Grenze zwischen Thailand und Myanmar in seinem Langboot entlang getuckert, um exotische Schlangen für den Verkauf zu fangen. Was den sechzig Jahre andauernden Bürgerkrieg in Myanmar zwischen der brutalen Regierung und der Unabhängigkeitsbewegung der Karen angeht, wird das alles von ihm ignoriert. Da tritt eine Gruppe amerikanischer Missionare auf, deren knackige blonde Sprecherin (Julie Benz aus Dexter) Rambo bittet, sie flussaufwärts mitzunehmen, damit sie den Bedürftigen medizinische Hilfe zukommen lassen können. Nach der erforderlichen Anzahl einsilbiger Verweigerungen stimmt er schließlich zu. Schon bald darauf finden sich die Gutmenschen in einer Welt voller Schmerzen wieder, und Rambo wird dazu berufen, eine Gruppe Söldner bei einer Rettungsmission anzuführen. In Sachen Geschichtenerzählen ist der neueste Rambo der simpelste von allen. Rambo hat wenig zu sagen, daher ist es besonders ärgerlich, dass Stallone als Co-Autor und Regisseur ihn an drei verschiedenen Stellen genau die gleiche Aussage treffen lässt (die Quintessenz daraus: "Lebe für nichts oder stirb für etwas."). Die Typen der Armee von Myanmar scheinen einen Wettbewerb auszutragen, wer die fieseste Grausamkeit begehen kann (zum Beispiel das Zertreten eines Kinderkopfes), was dann als Rechtfertigung dafür dienen soll, wenn sie schließlich in einem liebevoll inszenierten Spektakel von hochkalibrigen Waffen in Stücke geschossen werden. Obwohl der Film in Thailand gedreht wurde, ist die Farbgestaltung meist von Brauntönen bestimmt, was einem die Ortsbestimmung erschwert, aber was vielleicht auch auf perverse Weise die Dankbarkeit des Zuschauers für die roten Farbspritzer erhöht, wenn Kugeln auf Fleisch treffen. --Richard T. Jameson
Inhalt
John Rambo (Silvester Stallone) führt ein zurückgezogenes Leben im Norden Thailands. An der Grenze des Landes zu Burma wütet allerdings schon seit sechzig Jahren der weltweit längste Bürgerkrieg: der Burmesen - Karen Konflikt. Rambo, der in den Bergen lebt, und seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf selbst gefangener, giftiger Schlangen verdient, hat das Kämpfen jedoch schon lange aufgegeben. Das ändert sich auch nicht als Sanitäter, Rebellen und Flüchtlinge an ihm vorbei durch das vom Krieg zerrüttete Land ziehen. All dies soll sich aber ändern, als eine Gruppe von Missionaren auftaucht und den „Amerikanischen Fluss-Führer“ Rambo bitten, sie den Fluss hinauf zu einem Flüchtlingslager zu führen, da Tretminen die Reise dorthin zu gefährlich macht. Sie wollen den dort lebenden, verfolgten Berg-Stamm Karen mit Medizin, Nahrungsmitteln und Bibeln versorgen. Zögernd willigt Rambo schließlich ein, sie und die anderen Helfer zu führen.
Wochen später erfährt Rambo, dass die Missionare nicht vom Flüchtlingslager zurückgekehrt seien, die Helfer aber lebend gesehen worden sind, eingeschlossen in einem Burmesischen Armee-Camp. Obgleich Rambos Abneigung gegen Gewalt immer noch allgegenwärtig ist, weiß er, dass seine Hilfe notwendig.
Was dann folgt ist der Abstieg in die Hölle auf Erden.
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VideoMarkt
John Rambo lebt zurückgezogen in Bangkok. Nur widerwillig lässt er sich von einer Gruppe von christlichen Missionaren überreden, sie in das Bürgerkriegsgebiet von Burma zu bringen, wo sie Bauern eines Indianerstammes helfen wollen, die unter der brutalen Unterdrückung der Junta zu leiden haben. Als die Missionare bei ihrer Ankunft von sadistischen Miltärs gefangen genommen werden, beschließt Rambo, mit einem Trupp handverlesener Söldner in den Dschungel zurückzukehren und den Kampf aufzunehmen.
Kundenrezensionen
Toller Film, Fassung absolut unbrauchbar!
Kurz und knapp: Sylvester Stallone hat mit JOHN RAMBO auch seine 2. Kultfilm-Reihe nach ROCKY erfolgreich mit einer würdigen Fortsetzung zurück auf die Leinwand geholt. Allerdings wird den Fans mit der vorliegenden Blu-Ray der Spaß gründlich genommen: nicht nur der riesige FSK-Flatschen ist unerträglich, auch dass der deutschen Blu-Ray so ziemlich alle tollen Extras der ausländischen Versionen fehlen ist sehr enttäuschend. Absolutes K.O.-Kriterium für diese Disc ist allerdings, dass man den Film radikal gekürzt hat, um eine FSK 18 zu bekommen. Fazit: zu einer ausländischen Blu-Ray greifen (dann leider ohne deutschen Ton), oder auf Extras verzichten und mit viel Glück irgendwo versuchen, die deutsche JK-geprüfte Uncut-Version zu bekommen. Bild und Ton sind nämlich erste Sahne und der komplette (!) Film ist ein Muss für jeden Stallone- und Actionfan!
... die explosive Antithese auf den Weg in den Ruhestand
"Der Krieg ist das Normale - Frieden dagegen nur Zufall."
Beendet, aber nicht vergessen sind die Zeiten mit Trautman aus der explosiven, mit Gags und Witz durchwebten, vorausgegangenen Actiontriologie, denn das sich für seine Katharsis erfolgreich zurückmeldende Muskelpaket John Rambo, sichtlich gealtert dafür jedoch mit noch tiefer abgehängten Lippen als unvergesslichen Ausdruck seiner lakonischen Mimik, widmet sich nun, neben seinem lebenserhaltenen Fisch- und Schlangenfang, in seiner bewährten und gelobten Unnachgiebigkeit und militärischen Kompromisslosigkeit erneut patriotisch in einem politisch korrekt dargestellten Rahmen den fast freiwillig angenommenen, missionarischen Aufgaben im Dschungel von Thailand.
Pro eines amerikanischen, blauäugig agierenden Seelenklemptnertrupps, mit Ziel der Befreiung und Zivilisierung des Bauernvolks der Karen und angefeuert von einer ebenfalls ihr Halsamulette verschenkenden, toughen und panzererweichenden Blondine, und
contra eines sadistisch agierenden, gelangweilten burmesischen Militärs, vertreten durch eine widerlich qualmende Sonnenbrille auf Egotrip,
stürzt sich, auf seinem Weg der Reinkarnation, unser geliebter Sixpack-Plus-Vietnamveteran, auf sich allein vertrauend und konfrontiert von exzessiver Gewalt, in dieses scheinbare oder sichere Himmelfahrtskommando zur christlich-militärische Rettungsaktion der Schutzbefohlenen.
... nie infantil, realistisch im Extremen von brutaler Gewalt und blutiger Härte sowie ohne Schnickschnack addiert diese geradlinige Inszenierung einer martialischen und im Counterpart bestialischen Two-Man-Show gnadenlos und in ca. 85 Minuten (FSK 18, leicht gekürzt) kurz und schmerzhaft die Massaker einer unglaublich entarteten Kriegsführung und die bodenlosen Abgründe menschlicher Verhaltensweisen.
Hauptdarsteller
* Sylvester Stallone : John Rambo
* Maung Maung Khin : Major Tint
* Julie Benz : Sarah Miller
* Matthew Marsden : Söldner
* Graham McTavish : Lewis
* Reynaldo Gallegos : Diaz
* Jake La Botz : Reese
* Tim Kang : En-Joo
* Paul Schulze : Michael Burnett
Anm.:
Zu Beginn des Films verwendet Stallone eine Montage aus realen Filmaufnahmen, die die Gewalt dieses Konfliktes wohl unmissverständlich zum Ausdruck bringen.
Eine sozialkritische Auslegung dieses Films überlasse ich dem Zuschauer.
Die leichte Kürzung dieser FSK18-Ausgabe empfinde ich mehr als legitim und einem Voyorismus vorbeugend, denn alles ist gezeigt.
John Rambo...
Wer die Rambo-Filme kennt und mag, weiß das es hierbei nicht um tiefgründige Dialoge oder Handlungen geht, sondern um eine Ein-Mann-Armee, die wortkarg ihren Job verrichtet - das töten. Natürlich um nebenbei Kriegsgefangene, Geiseln & Co von ihren brutalen Bewachern zu befreien. Dabei zeigen die Filmszenen völlig unsensibel viele Variationen von Tötungsmöglichkeiten auf. So glaubte man wohl kaum, dass sich dies nach den ersten drei Teilen an Brutalität und Realität noch großartig steigern ließ.
Bis "John Rambo" ins Kino kam. Hier wird faktisch pausenlos umgebracht und sei es ein ganzes Dorf, dass durch Mörserbeschuss "zerlegt" wird. Die Opfer sind Männer, Frauen, Kinder... Dabei hat die FSK schon Einiges aus dem Kinofilm geschnitten. Aber die "filmische Brutalität" erreicht trotzdem mit "John Rambo" neue Dimensionen.
Leider wirken durch das "zusammenschneiden" des Films manche Handlungsstränge nicht immer logisch.
Das John Rambo in dem Film eher den großen Schweiger mimt finde ich sehr stimmig, sprechen doch die Bilder ihre eigene Sprache. Außerdem kommt Silvester Stallone in seiner Rolle sehr gereift herüber - was nicht nur an seinem Alter liegt ;) Nein, er wirkt eher wie einer, den das Leben gezeichnet hat und da Bedarf es keiner großen Worte.
So wirkt der Film wie ein Appell gegen Krieg und kriegerische Verbrechen. Es ist der Versuch die Augen der Menschheit auf die Teile der Welt zu lenken, die ebenso Ungerechtigkeit erfahren - wie es anderswo in den Medien berichtet wird.






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