Das Piano
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Produktbeschreibung
Mitte des 19. Jahrhunderts: Die stumme Ada wird mit ihrer kleinen Tochter am Strand von Neuseeland abgesetzt, um eine arrangierte Ehe mit einem ihr völlig fremden Mann einzugehen. Ada ist scheu und verschlossen - der wichtigste Gegenstand in ihrem Leben ist ein Piano, das sie aus Europa mitgebracht hat. Doch ihr Gatte Stewart verkauft das Instrument an den Arbeiter Baines, der es in sein Haus schafft. Außerdem soll Ada Baines Klavier-unterricht geben. Während der Übungsstunden wandelt sich Adas anfängliche Abneigung in
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #2223 in DVD
- Marke: ARTHAUS
- Erscheinungsdatum: 2004-11-02
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
- Anzahl Disks: 1
- Formate: Dolby, HiFi Sound, PAL
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 116 Minuten
Features
- Medium: DVD
- Regie: Jane Campion
- Laufzeit: ca. 116 Minuten
- Label: ARTHAUS
- Bildformat: 1.85:1
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Jane Campions Das Piano traf 1993 beim Publikum, das von den großartigen, traumhaften Bildern wie gefesselt war, genau den richtigen Ton. Es ist die Geschichte der Schottin Ada (Holly Hunter), die stumm ist, seit sie sich im Alter von sechs Jahren entschlossen hat, einfach nicht mehr zu sprechen. Ada reist mit ihrer kleinen Tochter Flora (Anna Paquin) und ihrem geliebten Klavier für eine arrangierte Heirat mit einem Bauern (Sam Neill) an einen abgelegenen Fleck an der Küste Neuseelands. Sie gibt einem schroffen Nachbarn, der Maori-Tätowierungen im Gesicht trägt, Klavierunterricht, und -- von da an entwickeln sich die Dinge. Der Film wird geprägt von traumähnlichen Sequenzen, die sich nur schwer zusammenfassen lassen. Eine atemberaubend schöne und originelle filmische Leistung der einmaligen Stilistin Campion. Das Piano gewann die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes und Oscars für Hunter, Paquin und das Drehbuch von Campion. Die wundervolle Musik stammt im Übrigen von Michael Nyman, Peter Greenaways Haus- und Hofkomponist. --Jim Emerson
Video Jakob Kurzinhalt
Das Piano - Ein sinnlicher Film voller erotischer Spannung und sexueller Leidenschaft. 19. Jahrhundert: Ada (Holly Hunter) kommt mit ihrer neunjährigen Tochter und ihrem über alles geliebten Klavier zu einer arrangierten Heirat in den entlegenen Busch von Neuseeland. Ihr Ehemann (Sam Neil) weigert sich, das Klavier zu transportieren. Es bleibt als einziges ihrer Besitztümer am Strand zurück. Ada kann den Gedanken an seine sichere Zerstörung nicht ertragen und geht einen Handel mit ihrem Nachbarn, einem Analphabeten (Harvey Keitel), ein. Doch diese Abmachung verwickelt die drei tiefer und tiefer in eine komplexe sexuelle Beziehung, die sich beängstigender Weise um keine Grenzen kümmert.
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das 2DVD-Set ist zudem noch mit der Soundtrack-CD ausgestattet. Technisch durchaus überzeugend, wäre die Optik der Disc noch leicht aufwertbar gewesen. Das engagierte Making Of und die ausführlichen Interviews kennzeichnen Regisseurin Jane Campion als verständige Künstlerin, die so kompromisslos arbeitet, wie möglich. So ist auch ihr Film das Abbild eines menschlichen Emanzipationsprozesses. Mit großer Nähe zeichnet sie das Bild ihrer Hauptfigur, die verkörpert von Holly Hunter alle seelische Erdung besitzt, die eine Filmfigur nur haben kann. Man sieht dem Film seine intensive kultur-historische Recherche an und so entsteht auch ein fesselndes Sittengemälde. Sehenswert
Bild: Leider ist das Bild etwas rauschanfällig, was auch auf das hohe Maß an Beige- und Brauntönen in der Farbdramaturgie zurückzuführen ist. Bei guten Kontrastwerten entstehten so immer noch ansehnliche Schärfewerte. In dunklen Szenen kommt es zu Mattscheibeneffekten besonders auf Gesichtern, die allerdings nicht sehr ausgeprägt sind (00.36.47). Die Farbgebung bleibt natürlich, wenn auch die Formtreue der Farben leicht unter dem Rauschen leidet.
Ton: In der englischen version sind die Stimmen etwas zu spitz und höhenreich. Die Ambienz ist breit angelegt und schafft eine stimmige Atmosphäre (00.36.30, Regen). So knarren Dielen im Haus sauber direktional und auch Schritte sind akustisch gut gesetzt. Die Musik von Michael Nyman, so enervierend sie in ihrer seriellen Ausprägung auch sein mag, wird klar abgebildet. --movieman.de
