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Älter werden: Ratgeber für persönliche Vorsorge und altersgerechtes Wohnen, Formularsammlung, Checklisten

Älter werden: Ratgeber für persönliche Vorsorge und altersgerechtes Wohnen, Formularsammlung, Checklisten
Von Angelika Reichmuth, Andreas Späth, Clemens Hunte

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Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #1971599 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2010-10-25
  • Einband: Broschiert
  • 32 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Formulare und Checklisten mit Ausfüllhilfen Vorsorgeausweis Inhalt: Patientenverfügungsgesetz, Vorsorgeerklärungen, Patientenverfügung, Berliner Testament + Informationen und Checklisten zum altersgerechten Wohnen, Betreutes Wohnen, Senioren- und Pflegeheime u.v.a.m.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Wenige Bürgerinnen und Bürger denken daran, Vorsorge für Zeiten zu treffen, in denen sie infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter, ihre Angelegenheiten nicht mehr wie gewohnt selbständig regeln können. Die Frage, wer im medizinischen Notfall für einen selbst Entscheidungen treffen soll, wird oft verdrängt. Gibt es bereits Vorstellungen und Wünsche für den Ernstfall, ist vielen unklar, wie diesen die notwendige Beachtung verschafft werden kann. Niemand ist davor sicher, vielleicht schon morgen durch einen schweren Unfall dauerhaft das Bewusstsein zu verlieren und darauf angewiesen zu sein, dass ein anderer für ihn spricht. Wenn für diesen Fall keine Vorsorge getroffen wurde, wird das Vormundschaftsgericht bei Bedarf eine Betreuerin oder einen Betreuer zur gesetzlichen Vertretung bestellen. Das Gericht wird prüfen, ob ein Betreuer aus dem Kreis der Angehörigen in Frage kommt. Ist dies nicht möglich, können auch familienfremde Personen als Betreuer eingesetzt werden. Für diese Situation können Sie vorsorgen, indem Sie Ihre Wünsche bezüglich der Auswahl eines Betreuers wie auch Ihre Vorstellungen über dessen Amtsführung schriftlich formulieren. Wer im Angehörigen- oder Bekanntenkreis auf jemanden zählen kann, dem er unbeschränkt vertraut, sollte überlegen, ob er diese Person für den Fall des Falles bevollmächtigt. Neben der Abfassung einer Vollmacht oder einer Betreuungsverfügung kann auch daran gedacht werden, Regelungen für die spätere Gesundheitsfürsorge festzulegen. Insbesondere die letzte Lebensphase eines Menschen stellt seine Angehörigen oft vor schwierige Entscheidungen. Sollen bei Eintritt einer unheilbaren Erkrankung mit weitgehendem Verlust jeglicher körperlicher Selbständigkeit lebenserhaltende Maßnahmen wie intensivmedizinische Behandlung, künstliche Ernährung oder Ähnliches begonnen bzw. fortgesetzt werden? Oder soll – unter Berücksichtigung der Vorstellungen des Patienten von Würde im Leben wie im Sterben – auf den Eingriff in einen natürlichen Verlauf verzichtet werden, wenn keine Hoffnung auf Heilung oder wenigstens nur Besserung besteht? Dies sind schwierige Fragen, über die sich jeder vorausschauend und abwägend eine Meinung bilden sollte. Wer sich dem nicht stellt oder wer bewusst auf eine Regelung verzichtet, muss wissen, dass im Ernstfall andere für ihn entscheiden und hierbei mühsam versuchen werden, den mutmaßlichen Willen des Patienten zu ermitteln. Eine Patientenverfügung ist für die behandelnden Ärzte verbindlich, dies ist seit dem 1. September 2009 gesetzlich festgeschrieben. Sie muss allerdings schriftlich formuliert und persönlich unterschrieben sein. Damit Ihre Patientenverfügung wirksam werden kann, wenn Sie selbst nicht mehr ansprechbar sind, müssen Sie im Voraus eine oder mehrere Personen bestimmen, die dann für Sie tätig werden sollen. Diese Vertrauenspersonen benötigen von Ihnen eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung. Obwohl man naturgemäß nur ungern darüber nachdenkt, sollte sich jeder rechtzeitig überlegen, ob und in welcher Form Festlegungen über Verfügungen und Nachlass getroffen werden müssen. Je eher man sich damit befasst, desto klarer kann man seine Entscheidungen formulieren. Die vorliegende Formular- und Mustersammlung soll dazu beitragen, die Wichtigkeit vorsorglicher schriftlicher Regelungen stärker als bisher im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Sie beinhaltet konkrete Vorschläge für denjenigen, der aus der Vielzahl der Regelungsalternativen eine schriftliche Vorsorgeform wählen möchte. Der Vorsorgeausweis wird hierbei von Nutzen sein.