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Glanz des Rokoko: Ludwigsburger Porzellan aus der Sammlung Jansen

Glanz des Rokoko: Ludwigsburger Porzellan aus der Sammlung Jansen
Von Reinhard Jansen

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  • Amazon-Verkaufsrang: #1252551 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-11-30
  • Abmessungen: 1.10" h x 9.10" b x 11.30" l, 4.10 Pfund
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 335 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Weltkunst, 05 / 2008
...Das zu erkennen, hilft der Katalog, der bei aller Wissenschaftlichkeit den allgemein interessierten Leser nicht vergisst. Kölns "Glanz des Rokoko" erweist sich als liebenswürdige Huldigung an eine spielerische, scheinbar naive Kunst, die sich dem unbefangenen Auge genauso freundlich darbietet, wie sie den Kennerblick nicht zu fürchten hat. Kurzum: ein Vergnügen.

Kurzbeschreibung
250 Jahre "Weißes Gold" aus Ludwigsburg:

Jahrmarktbuden, Kaufleute, Handwerker, galante Unterredungen, maskierte Edelleute, Schauspieler - alles en miniature und in feins-tem Porzellan. Die sogenannte "Venezianischen Messe", die eigentlich das bunter Jahrmarkttreiben in der Residenzstadt Ludwigsburg abbildet, ist der Schwerpunkt der Sammlung Jansen und führt sehr anschaulich die hohe künstlerische Qualität der letzten großen deutschen Porzellanmanufaktur-Gründung des 18. Jahrhunderts vor Augen.

Am 5. April 1758 durch Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründet, erlebte die "Herzoglich ächte Porcellain Fabrique" zu Lud-wigsburg gleich in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens ihre große Blüte: Ihr Direktor Joseph Jakob Ringler, der schon die Manufakturen in Höchst, Straßburg und Nymphenburg mit aufgebaut hatte, holte hervorragende Modelleure, Bossierer und Künstler in die Residenzstadt, so auch Gottlieb Friedrich Riedel, der als Maler von Landschaften, Figurenszenen, Putten, Vögeln und Blumen hohes Ansehen genoss und die Manufaktur in ihren Anfängen stark prägte.

Anlässlich des 250-jährigen Gründungsjubiläums der Manufaktur erscheint in der ARNOLDSCHEN nun die Publikation Glanz des Rokoko - Ludwigsburger Porzellan aus der Sammlung Jansen. Das MAK Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert dazu die bundesweit einzige Sonderschau zu diesem Thema. Mehr als ein Drittel der etwa 150 gezeigten Sammlungsstücke aus der Ludwigsburger Blütezeit sind bislang noch nie gezeigt worden, und viele Porzellane sind als einzige bisher bekannte Exemplare nur in dieser Sammlung belegt. Neben Beispielen des prunkvoll mit Rocaille-Ornamenten, Schuppen¬muster, Genre- oder Blumenmalerei verzierten und delikat bemalten Tafelgeschirrs werden vor allem Figuren präsentiert.

Die herausragende Plastik vom Beginn der Ludwigsburger Porzellanmanufaktur spiegelt den Luxus der herzoglichen Tafelzier und Innendekoration wider und führt dem Leser die vielfältige Kultur und Geisteswelt des Rokoko eindringlich vor Augen. Die vielen Detailaufnahmen aller Stücke in dem reich bebilderten Buch sind dabei nicht nur ein regelrechter Augenschmaus, sondern bieten Liebhabern und Sammler - neben den kenntnisreichen Texten - die Möglichkeit zu einer ebenso intensiven wie lebendigen Auseinandersetzung. Das Standardwerk zum Ludwigsburger Porzellan!

Synopsis
The last of the great 18th-century German porcelain factories was established by Carl Eugen, Duke of Wurttemberg, in Ludwigsburg on 5 April 1758. "Dazzling Rococo" is published on the occasion of the 250th anniversary of the founding of the Ludwigsburg Factory, and the Museum fur Angewandte Kunst in Cologne is presenting the first special exhibition devoted to it in Germany. The book is definitely a 'feast for the eyes'. In February 1759, the Duke appointed the experienced arcanist Joseph Jakob Ringler as the first director of the Factory.Outstanding modellers and other specialists ensured that the Ludwigsburg Factory attained its zenith within the first decade of its existence (1760 to 1770). The Factory was, however, shut down in October 1824 due to lack of funds. More than a third of the approximately 150 objects from the heyday of the Ludwigsburg Factory have never been publicly shown. Alongside examples of services magnificently decorated with rocaille, imbricated patterns and exquisitely painted genre scenes and flowers, figurines as table-decoration are highlighted.

The focal point of the collection is the so-called 'Venetian Fair Group' depicting stalls and the corresponding figures at the Ludwigsburg Fair after the mid-18th century.