Die Institutiones
Von 528 bis 534 n. Chr. wurde im Auftrag des oströmischen Kaisers Justinian I. das Corpus Iuris Civilis veröffentlicht, bestehend dem mit Gesetzeskraft ausgestatteten Codex Iustinianus, einer Sammlung von Kaisererlassen seit der Regierungszeit Kaiser Hadrians, den Pandekten (oder Digesten), einer Sammlung überarbeiteter Schriften römischer Rechtsgelehrter, und den Institutiones.
Den Institutiones oblag dabei die Funktion eines juristischen Lehrbuchs zur Einführung in Codex und Pandekten, das vom Gesetzgeber gleich mit veröffentlicht wurde und somit besondere Autorität hatte und auf den Institutiones des Gaius gründete, einem juristischen Lehrbuch aus der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr., das als die in der Antike am meisten verbreitete und in der Spätantike, Mittelalter und Neuzeit einflussreichste elementar-systematische Darstellung des römischen Privatrechts gilt.
Die Bücher, die wir Ihnen hier anbieten, sind moderner. Und wir hoffen, dass Sie Ihnen eine Orientierung im heutigen, modernen Recht bieten, so wie auch die Institutiones jahrhundertelang ein treuer und zuverlässiger Begleiter unzähliger Juristengenerationen waren.
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