Solaris
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Produktbeschreibung
SOLARIS ist eine Liebesgeschichte voller Emotionen und mysteriöser Ereignisse, die in eine Science-Fiction-Szenerie eingebettet ist. Die Geschichte, die in der Zukunft spielt, beginnt, als Dr. Chris Kelvin GEORGE CLOONEY beauftragt wird, das unerklärliche Verhalten einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern auf der Raumstation Prometheus zu untersuchen, die den Kontakt zur Erde vollständig abgebrochen hat. Kelvin begibt sich auf die Raumstation, nachdem er eine Videoaufzeichnung seines engen Freundes Gibarian ULRICH TUKUR, dem Missionsleiter, gesehen hat. Er bittet Kelvin ihm an Bord der Prometheus zu Hilfe zu kommen, die Gründe hierfür möchte oder - kann er - nicht erklären. Chris Kelvin weiß, dass seine Analyse der Lage das Schicksal der Raumstation beeinflussen wird und er ist schockiert über das, was er bei seiner Ankunft dort vorfindet Gibarian hat Selbstmord begangen und die zwei verbleibenden Wissenschaftler zeigen Anzeichen von extremem Stress und Paranoia, scheinbar ausgelöst durch die Erforschung des Planeten Solaris. Kelvin wird ebenfalls von den mysteriösen Ereignissen dieser einzigartigen Welt gefangen genommen. In gewisser Weise scheint Solaris ihm eine zweite Chance für seine große Liebe zu geben - die Möglichkeit, seiner vergangenen Beziehung, die ihn voller Schuld und Reue quält, einen anderen Verlauf zu geben. Aber kann er wirklich in die Vergangenheit zurückkehren und sie verändern? Oder ist er dazu verdammt, dieselben Fehler noch einmal zu machen?
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #11445 in DVD
- Marke: FOX
- Erscheinungsdatum: 2003-06-28
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Anzahl Disks: 1
- Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Spanisch
- Anzahl Disks: 1
- Länge: 94 Minuten
Features
- FSK 12
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende -- einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) -- zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt.
Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten.
Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert -- total fasziniert von dem roten Planeten -- einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein -- verglichen mit den drei Stunden des Originals. --Kim Newman
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Video Jakob Kurzinhalt
"Die Lebensformen auf einem unerforschten Planeten soll ein Psychologe an Bord der Weltraumstation Solaris untersuchen. Diese sind in der Lage, unterdrückte Erinnerungen der Besucher von der Erde zum Leben zu erwecken, sodass selbst verstorbene Crewmitglieder der Solaris plötzlich wieder unter den Lebenden erscheinen."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch ist die Leistung absolut gelungen. Soderberghs Film ist kein actionlastiges Space-Adventure, was man angesichts eines James Cameron als Produzent zuerst vermuten mag. Vielmehr ist der Weltraum und das gelungene High Tech-Ambiente nur die Platform für eine im Vordergrund stehende Love Story, die, als sie anfängt, eigentlich schon lange zu Ende ist. Denn der Planet Solaris, zu dem Psychologe Calvin in eine umlaufende Raumstation befohlen wird, schafft aus den Erinnerungen der Besatzung reale Menschen, die auch nach einem Rausschmiss wiederkommen und nach tödlichen Verletzungen wieder auferstehen. Anfangs noch geschockt über das Auftauchen von Calvins verstorbener Frau, setzt die Sehnsucht ein, sie mit auf die Erde nehmen zu können, wenn auch allen klar ist, daß sie nur aussieht wie seine Frau. Der Audiokommentar ist einer der wenigen wirklich außergewöhnlichen. Denn hier tauschen sich zwei der ganz Großen live vor dem Zuschauer darüber aus, warum sie was im Film wie gemacht haben. Das ist Studienmaterial pur und sollte auch in einer Uni gezeigt werden.
Bild: Das kristallklare Weltraumpanorama ist schon beeindruckend. Vor allem die Bilder des Planeten Solaris sind eine echte Augenweide. Das im Innern des Schiffes absichtlich blaustichige Bild soll eine gewisse Kühle in der Stimmung verursachen, was Soderbergh auch gelingt. Dabei bleibt die Schärfewirkung stets erhalten und auch der Kontrastumfang leistet sich Lichtjahre entfernt keine Patzer. Die Bildruhe und Geometrie sind ebenfalls völlig in Ordnung. Einziges kleines Manko ist die anfangs ein wenig zu dunkel timbrierte Helligkeit und ein kleiner Nachzieher bei 00.30.33.
Ton: Die leichtfüßige Perkussionsmusik, die sich von Beginn weg durch den Film zieht, verteilt sich mit enormer Leichtigkeit im Raum und löst sich dabei völlig von den 6 Lautsprechern um den Sitzplatz herum. Feine Lautstärkeunterschiede in den Anschlägen zeugen von einem vorbildlichen Dynamikpotenzial, welches sich auch unterhalb der 100hz-Marke gelegentlich zu Wort meldet. Dabei gibt es keine Neigung zum Dröhnen oder Nachschwingen des Subwoofers. Von den hinteren Kanälen tut sich außergewöhnlich viel und doch bleibt die Balance zwischen vorn und hinten immer ausgewogen. Man verliert zu keiner Zeit den Fokus der Dialoge, auch wenn die vielen ruhigen Kamerafahrten schon mal am Lautstärkeregler drehen lassen, in der Meinung, etwas stimme nicht mit dem Film. --movieman.de






