Schwert und Samurai
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #1283211 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-10
- Einband: Broschiert
- 184 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
"Schwert und Samurai" ist eine Sammlung von historischen Texten aus dem 17. und 18. Jahrhundert zur japanischen Schwertkunst, die erstmals in deutscher Sprache vorliegen. Diesen Texten geht eine umfassende Einleitung zur Entwicklung des japanischen Schwertes und der mit ihm eng verbundenen Geschichte der Samurai voraus. Aus dem Pinsel von Japans wohl berühmtesten Schwertmeister, Miyamoto Musashi, stammen die "Fünfunddreißig Paragraphen zu den Methoden des Gefechts" (Heihô sanjûgokajô). Sie enthalten nicht nur prägnante Regeln zu seiner Schwertkunst, sondern sind auch eine interessante Ergänzung zum "Buch der Fünf Ringe" (Gorin no sho). Aus der Tradition der 'Ein-Schwerter-Schule' (Ittôryû), eine der einflußreichsten Schulen auf die Entwicklung des heutigen Kendô, stammt das "Traktat zur Methode des Schwertes von Meister Ittôsai" (Ittôsai Sensei kenpôsho) von Kotôda Toshisada. Das "Keimblatt der Kunst" (Geijutsu futaba no hajime) von Kokenken Ryokusui wiederum versteht sich als eine Anleitung für den Anfänger auf dem Weg des Schwertes. "Schwert und Samurai" enthält weiterhin zahlreiche alte Abbildungen, Kalligraphien sowie verschiedene Schwertillustrationen, u.a. eine Darstellung wichtiger Begriffe und Bestandteile des Katana.
Über den Autor
Heiko Bittmann: 1987-1993: Studium der Japanologie und Sportwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Kanazawa, Japan. 1993-1998: Stipendiat an der Universität Kanazawa. 1999: Abschluß der Promotion zur Lehre im Karatedô. Seit 2001 Assistenz-Professor an der Universität Kanazawa; u.a. Seminare über Budô. Forschungsschwerpunkte: Japanische Kultur und Sport, insbesondere Kampfkünste; Autor mehrerer Aufsätze und Monographien zu den japanischen Kampfkünsten. Neben Iaidô (6. Dan, Zen Nihon Kendô Renmei) betreibt er Jôdô und Karatedô.
Andreas Niehaus: Er studierte bis 1997 Japanologie an der Universität Köln. Nach mehreren Japanaufenthalten (u. a. als Gastwissenschaftler an der Keiô Universität in Tôkyô) und dem Abschluß seiner Promotion mit dem Titel "Leben und Werk Kanô Jigorôs. Ein Forschungsbeitrag zur Leibeserziehung und zum Sport in Japan" (erschienen 2003 im Ergon Verlag) arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln. 2004 folgte Andreas Niehaus einem Ruf an die Universität Gent, wo er seitdem die Abteilung "Japanische Sprache und Kultur" leitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sport in Japan, die japanischen Kampfkünste, japanische Körperkultur und die Geschichte der Olympischen Spiele. Andreas Niehaus beschäftigt sich mit Karatedô, Aikidô und Aiki Jûjutsu.
