Black Clouds & Silver Linings
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DREAM THEATER BLACK CLOUDS & SILVER LININGS
Titelliste
- Nightmare to Remember
- Rite of Passage
- Wither
- Shattered Fortress
- Best of Times
- Count of Tuscany
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #16304 in Musik
- Marke: Dream
- Erscheinungsdatum: 2009-06-19
- Anzahl Disks: 1
- Abmessungen: .23 Pfund
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Einen Querschnitt durch ihre besten Alben wollten Dream Theater abliefern, und tatsächlich glückt ihnen mit Black Clouds & Silver Linings eine CD, die den Spagat zwischen Tradition und Moderne bravourös meistert.
Nachdem auf den letzten Scheiben der hohe Thrash-Metal-Anteil und die Anleihen bei Muse für zwiespältige Reaktionen sorgten, konzentrieren sich die New Yorker Progressive-Metal-Könige nun wieder ganz auf ihre ureigenen Stärken. Wenn man in Thrash-Regionen vordringt, dann nie mit dem Holzhammer, und moderne Sound-Experimente sucht man in allen sechs Songs vergeblich. Dream Theater orientieren sich stattdessen an ihrem letzten großen Klassikeralbum Scenes From A Memory und teilweise auch an den grandiosen Frühwerken Images & Words und Awake, ohne sich jedoch selbst zu zitieren oder in Rückwärtsgewandtheit zu erstarren. Mit gewohnter spielerischer Brillanz und einem guten Händchen für eingängige Melodien schenken sie der Prog-Gemeinde Großartigkeiten wie das geniale 16-Minuten-Epos "A Nightmare To Remember" oder die traumhafte Ballade "Wither". Nicht jedes der übrigen Stücke erreicht dieses schwindelerregend hohe Niveau, doch der Qualitätsabfall ist meist nur ein Abrutschen von einer Eins auf eine Eins minus. Dream Theater proggen nach wie vor in ihrer ganz eigenen, für normalsterbliche Musiker unerreichbaren Welt. - Michael Rensen
Kundenrezensionen
Schwierig und Sperrig beim ersten Mal - Traumhaft beim 20.Mal
Als Verehrer der ersten Stunde ist es jedes Mal wie ein Warten auf Weihnachten, um sie dann zu öffnen und voller Ehrfurcht etwas zitternd einzulegen. Dream Theater spielen ohne Zweifel in ihrer komplett eigenen Liga.
Aber: BCASL macht es uns nicht einfach. Keine Liebe auf den ersten Blick, kein Metropolis II, kein Octavarium.
Nach erstem Durchhören: Sperrig, Schwer zugänglich. Einzig die Ballade "Wither" bleibt hängen. Heute, nach dem 20.Hören ist "Wither" der einzige Ausfall, eine etwas schmierige, kitschige Ballade (Walk beside you lässt grüssen).
Der Rest: Eine einzige Achterbahnfahrt. Vom freien Fall mit Blitzlicht geht es plötzlich ganz langsam und ruhig in entspannende Gefilde. Kaum beruhigt, dann wieder mit 300 Stundenkiometern die Serpentinen rauf.
Ein Traum: Jordan Rudess in "Tne Count of Tuscany" und James La Bries verbaler Drahtseilakt ab Minute 14.
Für "Wither" gibt es Abstriche in der B-Note, der Rest überragend.
Ein Prosit der Individualität...
Manchmal habe ich das Gefühl das die Stücke von Dream Theater ausschließlich an den Alben "Awake" und "Images and Words" gemessen werden... Man bekommt fast den Eindruck ,dass jeder neue Song von DT quasi in der Luft zerissen wird, nur weil er sich nicht wie Metropolis Pt.1 anhört... Wer die Band kennt, weiß das sie sich nicht auf eine einzige musikalische Schiene festnageln lassen. Was wäre denn wenn sich jedes Album wie "Images and words" anhören würde!?
Ob das eine Album virtuoser als das letzte, oder das fünfte kommerzieller als das erste ist, darüber lässt sich sicherlich streiten... Aber keine Sau will auf jedem neuen Album fünf Versionen von "Pull me under" hören, oder?
Sicherlich muss sich eine Band an den eigenen Maßstäben messen lassen, doch was wäre Dream Theater wenn sie sich immer und immer wieder an den alten Zeiten festkrallen würden? Jede Band muss sich im eigenen Interesse weiterentwickeln! Und wenn man sich als Band an alte Erfolge krallen muss, um bestehen zu können, dann sind wir da wo man eigentlich nicht hin will: Beim "MAINSTREAM". Was bei Bon Jovi funktioniert, funktioniert noch lange nicht bei Dream Theater! Ich bin heilfroh das ich bei jedem neuen Album von Dream Theater überrascht werde! Und selbst wenn es hier und da mal auf den ersten Blick negativ ist...
"Black Clouds and Silver Linings" ist genauso eigensinnig und individuell wie zum Beispiel "Systematic Chaos"... Wenn ihr Euch erinnert, dann waren seinerzeit "Awake" und "Images and words" genauso eigensinnig und individuell! Nur darüber meckert jetzt keiner mehr!!!
Dieses Album hält einige Überraschungen bereit und trotz der manchmal vielleicht DT- "ungewohnten" Songcharakteristik bleibt es zweifelsfrei und unüberhörbar ein Werk von Dream Theater!!! Für meine Begriffe ein verdammt gutes sogar!
Göttlich
meinem vorredner kann ich leider in keinster weise zustimmen. es ist für mich das beste dream theater album geworden und eindeutig zu kurzweilig! ich lag auf meinem sofa und wollte einfach nicht das diese jungs aufhören zu spielen. sowas geniales...
zudem muss ich auch noch gestehen, dass ich KEIN ANDERES ALBUM kenne welches mich so dermaßen emotional berührt hat.
und darum gehts doch bei musik...



