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Planet Paprika

Planet Paprika
Shantel

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Titelliste

  1. Good Night Amanes
  2. Planet Paprika
  3. Wandering Stars
  4. Bucovina Original
  5. Being Authentic
  6. Citizen of Planet Paprika
  7. Sura Ke Mastura
  8. Usti, Usti Baba
  9. Eyes of mine
  10. Binaz in Dub
  11. Beauties from Athina
  12. Ex Oriente Lux
  13. Good Morning Amanes

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  • Amazon-Verkaufsrang: #35868 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2009-08-28
  • Anzahl Disks: 1

Aus der Amazon-Redaktion

motor.de
Alle Disco-Partisanen aufgepasst: Stephan Hantel aka Shantel meldet sich zurück aus der Bukowina.

Wie gewohnt vermischt Shantel auch auf "Planet Paprika" Gypsie - Elemente, Polka Brass und orientalische Sounds mit deftigen Beats zu einem durchaus tanzbaren Klang-Konglomerat. Das kennen wir schon von seinen Compilations Bucovina Club I und II sowie seinem letzten Album "Disko Partizani".

Während er sich in der Vergangenheit jedoch vornehmlich als Produzent betätigte, greift Shantel nun immer öfter selbst zum Mikrofon. Diese Taktik geht nur bedingt auf - zu eindimensional die Melodien, zu schwach die Stimme. Zudem befinden sich die meist englischen Reime eher auf dem Niveau einer durchschnittlich begabten Schulband. Andererseits unterstützen diese Lyrics bei den anvisierten Vodka und Sekt geschwängerten Feierlichkeiten die Eingängigkeit und den Mitsingfaktor.
Zu Gute halten muss man Shantel nach wie vor, dass die Instrumentalisierung durchaus überzeugt. Bis auf die gänzlich folkloristisch anmutenden und Beat freien Stücke, ist auch "Planet Paprika" für die Tanzfläche wieder geradezu prädestiniert. Der treibenden Bassline in "Citizen Of Planet Paprika" nicht mindestens mit einem Kopfnicken Respekt zu zollen, fällt schwer - vielleicht findet das Instrumental daher im anschließenden "Sura Ke Mastura" gleich doppelte Verwendung.

Dass zudem nicht nur geradlinige Beatstrukturen bedient werden müssen, stellt Herr Hantel mit Stücken wie "Eyes Of Mine" oder dem mehrteiligen "Binaz In Dub" sicher, was den Hörer im Zwischenspiel sogar gefühlt bis in den arabischen Raum oder gar nach Indien entführt. Ansonsten haben der obligatorische Klezmer-Stil und die Gypsie-Bläser seine Musik fest in der Hand.

Mit "Planet Paprika" liefert Shantel somit ein eingängiges Stück Bucovina-Pop ab, auch wenn absolut herausstechende Momente à la "Disko Partizani" ausbleiben. Seinen Verdienst an der hiesigen Partylandschaft setzt er hingegen fort: Der Frankfurter ist nach wie vor ein Brückenbauer zwischen der musikalisch schillernden Vielfalt des Balkans und den Ansprüchen eines mitteleuropäischen Clubpublikums.

laut.de, September 09
Nach dem famosen "Disko Partizani" folgt nun "Planet Paprika". Die Ingredienzen zum feurigen Abhott-Eintopf made in Germany sind dieselben wie noch Anno 2007. Einige Rhythmus-Patterns und Songideen schlüpften vom Vorgänger mit hinüber, machen aber auch in neuem Outfit jede Menge Spaß. Der Bürger des außerirdischen Planeten zeigt dem, der sie sehen will, seine "beautiful paprika". Absurdistan in Reinkultur, wie schon im Titeltrack zum Vorgängeralbum... Daumen hoch.

motor.de, September 09
Mit "Planet Paprika" liefert Shantel somit ein eingängiges Stück Bucovina Pop ab...(und setzt)...seinen Verdienst an der hiesigen Partylandschaft ( ) fort: Der Frankfurter ist nach wie vor ein Brückenbauer zwischen der musikalisch schillernden Vielfalt des Balkans und den Ansprüchen eines mitteleuropäischen Clubpublikums.