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Marco Polo Reiseführer Seychellen

Marco Polo Reiseführer Seychellen
Von Heiner F. Gstaltmayr

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  • Amazon-Verkaufsrang: #665389 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005
  • Einband: Taschenbuch
  • 120 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Klappentext
Marco Polo, die handliche Reiseführer-Reihe: Insider-Tips erleichtern den Kontakt zu Einheimischen. Sie erschließen Ihnen kaum bekannte Sehenswürdigkeiten, günstige Einkaufsmöglichkeiten, originelle Restaurants und Strände, Kneipen, Diskotheken und Jazzkeller auch abseits vom normalen Tourismus. Ein Kapitel "Bloß nicht" informiert darüber, was man im Gastland tunlichst unterlassen sollte. Und alle Bände sind durchgehend vierfarbig, mit praktischen, übersichtlichen Karten zum Herausklappen.

Der Verlag über das Buch
Kompakter Reiseführer mit Insider-Tipps. Immer aktuell und gut informiert erleben Sie alle Sehenswürdigkeiten. Sie entdecken Hotels, Restaurants, Szene-Spots, Feste und Events, Sport und Aktivitäten. Mit Low Budget-Tipps, Shopping-Ideen und großem Reise-Atlas. Weitere Inhalte: praktische Hinweise, Sprachführer Englisch, Kinder-Kapitel, 24 Stunden auf den Seychellen sowie Register.

Auszug
Die Seychellen sind kein Reiseziel, in dem es »nur« Sonne, Sand und Meer gibt. Hier müssen Sie schauen, hören, riechen und fühlen - kurzum: alle Sinne aktivieren. Nur dann, das sei vorweggenommen, wird für Sie die Reise in den Archipel vor der afrikanischen Küste zu einem unvergeßlichen Erlebnis.

Arabische Seefahrer betraten die Seychellen als erste. Um das Jahr 800 n. Chr. entdeckten sie den Archipel sozusagen en passant auf ihrem Weg vom Morgenland nach Indien.

Die Seychellen tragen ihren heute gültigen Namen seit 1756, benannt wurden sie nach Jean Moreau de Séchelles, dem Finanzminister am Hofe König Ludwigs XV. Bekannt sind sie jedoch vermutlich schon seit dem 8. Jahrhundert nach Christus. Die Araber (vielleicht sogar der Weltenbummler Ibn Batutta) nannten die erste Insel, die sie entdeckten, Aldabra, übersetzt »die Grüne«. Etwa dreißig Gräber auf der unweit von Mahé gelegenen Insel Silhouette sind stumme Zeugen ihrer Anwesenheit, die durch den Untergang eines ihrer Schiffe vielleicht in einer Tragödie endete. Den Arabern folgten verschiedene portugiesische Seefahrer und Entdecker; 1502 beispielsweise war es Vasco da Gama; im 16. und 17. Jahrhundert kamen die Piraten und Freibeuter. Niederländische und französische Flibustiers und britische Buccaneers (Seeräuber) nutzten einige der Inseln als sicheres Versteck zwischen ihren Beutezügen durch den Indischen Ozean. Gefürchtet waren sie, allen voran der legendäre Olivier Levasseur, der seinen bürgerlichen Namen ablegte und sich fortan La Buse, »der Bussard«, nannte. Viele Jahre trieb er sein Unwesen, bis er 1730 festgesetzt und noch im gleichen Jahr hingerichtet wurde.