Produktinformation
Für eine Handvoll Daten: Shadowrun-Roman

Für eine Handvoll Daten: Shadowrun-Roman
Von Stephan Dedman

Preis: EUR 9,00 Kostenlose Lieferung Details

Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Versand und Verkauf durch Amazon.de

62 neu oder gebraucht verfügbar EUR 5,99

Durchschnittliche Kundenbewertung:

Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #222984 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2007-10
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Broschiert
  • 379 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
In der Krypta hat sich allerhand Strandgut der Gesellschaft angesiedelt. Dort, unter der alten, verlassenen Fabrik, entstand im Laufe der Zeit eine kleine „Stadt“ aus überflüssigen Baumaterialien – ein Hort der Zuflucht für die Outcasts der Oberwelt. Unter ihnen befinden sich auch ein paar der erfolgreichsten Runner der Gegend, etwa der Decker Ratatosk, die undurchsichtige Yoko oder der Schlagenschamane Boanerges, dessen Ziel es ist, hier unten eine Magieschule aufzubauen. Aus diesem Grund versammelt er begabte Jugendliche um sich, die in der Krypta ausgebildet werden sollen. Was unser illustrer Haufen Freaks allerdings nicht weiß – er sitzt auf einem sehr alten Geheimnis aus den Zeiten vor dem Crash. Von diesem haben zwei Aztec-Konzernleute Wind bekommen, der „Hutmacher“ und der „Märzhase“. Die sind weit weniger liebenswert als ihre literarischen Vorbilder aus „Alice im Wunderland“, und wenn ihnen das Geheimnis in die Hände fällt, könnte das die erwachte Welt in ihren Grundfesten erschüttern....


Kundenrezensionen

Fader Nachgeschmack2
Seit langem legt Fanpro mal wieder einen ursprünglich englischsprachigen „Shadowrun“-Roman vor. Diesmal stammt die Übersetzung von Dorothea Danzmann. Damit beginnen vielleicht schon die ersten Probleme. Der deutsche Text wirkt holprig, Beschreibungen von Umgebung und Waffen, sowie typische Ausdrücken erwecken den Eindruck falsch übersetzt worden zu sein. Entweder ist es das, oder der englische Text ist schon nicht besonders gelungen.
Es ist einerseits wieder schön von Seattle zu lesen, doch die Geschichte rund um die „Krypta“ wirkt selbst für „Shadowrun“ unglaubwürdig.
Die Charaktere welche die Geschichte vorantreiben sind teilweise gut aufgebaut, andere hingegen eher schlampig.
Es werden stellenweise Personen geradezu mit vollen Händen eingestreut, als Leser kann man da leicht den Überblick verlieren. Schade ist, dass gerade einer der Charaktere, welche gut in die Geschichte eingeführt wurde, diese auch wieder verlässt. Das wirkt äußerst unbefriedigend. Ebenso verhält es sich mit den Gegenspielern. Viel zu früh werden sie aus der Geschichte ausgebaut, sodass es leider auch hier ein Wiedersehen in anderen Romanen ein Wunsch bleiben wird.
Bei den unterschiedlichsten Szenen hat sich der Autor auch nichts Gutes angetan. Häufig werden Szenen abgebrochen und mit anderen fortgefahren und ehe man es sich verliest, geht’s an einem anderen Schauplatz mit anderen Charakteren weiter. Das stört doch sehr den Lesefluss. Die Geschichte springt munter vor sich hin ohne wirklich Spannung richtig aufbauen oder gar halten zu können. Es gibt einige Szenen, die sind natürlich spannender zu lesen als andere.

Unterm Strich bleibt nur ein fader Nachgeschmack übrig. Die häufigen Szenen- und Personenwechsel machen einfach keine Lust zu lesen.
Schade um die Mühen.

Für ein Buch voll Langeweile1
Ich habe bis auf Band 81 der FanPro Serie alle bisher auf deutsch erschienen Shadowrun-Romane gelesen, und dies ist einer der schlechtesten, wenn nicht der schlechteste. Der Autor hat durchaus einige clevere, unterhaltsame und leider sehr kurze Situationen in der Geschichte untergebracht, aber das ist schon das einzig Positive, dass sich über diesen Shadowrun-Roman sagen lässt.
Sprachlich bewegt sich das Buch auf unterem Niveau, manche Passagen sind richtig schlecht geschrieben, und das kann nicht einfach an der Übersetzung liegen. Viel zu oft bleibt man in der unbeteiligten Beobachter-Perspektive und taucht nicht in das Buch ein. Siehe Seite 1 : "Mute hockte ... und sah zu ... Sie wartete ... Die Schamanin neben ihr warf von Zeit zu Zeit ..." So sind weite Teile des Buches geschrieben, unbeteiligt, vage, oberflächlich. So ziemlich alle Charaktere, insbesondere die Hauptfiguren, bleiben zweidimensional und fremd, Identifikationsfiguren werden die meisten Leser vergeblich suchen.

Am schlimmsten aber ist die Handlung. Man kann richtig zuschauen, wie der Autor sich vergeblich müht, die Geschichte plausibel zu machen und den Handlungsstrang vor dem Auseinanderfallen zu bewahren, dem Leser ein ums andere mal eine beliebig unwahrscheinliche Situationsverkettung auftischt. Es ist nicht unglaublich sondern schlicht lächerlich, wie viele grobe handwerkliche Schnitzer sich die Figuren leisten, und wie widersprüchlich ihre Handlungen regelmäßig sind. Und so viele schwachsinnige Situationen und Zufälle kann es garnicht geben. Nachdem man ein Stück weit in dieses Buch hineingelesen hat, ist man schon überrascht, wenn fünf Seiten lang kein haarsträubender Unsinn passiert ist

ganz gut4
Was die Übersetzung betrifft, ist diese sicher nicht immer sehr gelungen. Das Buch lässt sich aber gut und flüssig lesen.
Ich persönlich finde die Charaktere recht gut ausgearbeitet. Das Buch liest sich meiner Meinung nach Gut. Die Story ist Spannend und sonst logisch aufgebaut ohne große Fehler zu haben. Ich fand das Buch spannend für alle die Shadowrun Bücher mögen klare Empfehlung.