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Nation der Untoten

Nation der Untoten
Von David Wellington

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  • Amazon-Verkaufsrang: #34924 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-03
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Broschiert
  • 382 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
Normal 0 21 MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";} »Gegen Wellingtons Romane sind Romeros Zombie-Streifen blutleere Rührstücke«. Space View

Kurzbeschreibung
Einige Wochen vor den Ereignissen von »Stadt der Untoten«: In einem Gefängnis in Colorado Springs herrscht der Ausnahmezustand. Captain Bannerman Clark, erfahrenes Mitglied der Nationalgarde, soll einen Aufstand der Insassen unter Kontrolle bringen. Doch er hat es nicht mit gewöhnlichen Gefangenen zu tun. Verwandelt in Zombies, gefühllose Monster, kennen sie nur noch die Gier nach Menschenfleisch. Rasend schnell breitet sich die Zombie-Seuche über das Land aus. Clark und seine Leute nehmen den verzweifelten Kampf gegen die Untoten auf.

Über den Autor
David Wellington schloss sein Studium mit dem Master in Fine Arts ab und arbeitete als Archivar in der Bibliothek der Vereinten Nationen. Mit »Der letzte Vampir« hat er den kompromisslosesten und wichtigsten Vampirroman des modernen Horror und der Dark Fantasy vorgelegt. David Wellington lebt in New York City, wo er über Zombies, Vampire und andere düstere Gestalten schreibt.


Kundenrezensionen

Mehr "Neues" als mancher auf den ersten Blick vermuten würde...5
Natürlich handelt es sich um einen Roman der eine weitere, düstere Zukunft der Menschheit entwirft, mit menschenfressenden Untoten, und dabei einige bereits bekannte Abläufe erzählt. (Massenpanik, Unglauben, unfähige Millitärs und Politiker, dergleichen kennt man schon aus diversen Filmen, Spielen und anderen Romanen...)

Aber dann sind da auch noch einige Feinheiten die sich möglicherweise auf den ersten Blick so gar nicht erschließen... Warum greifen diese Untoten eigentlich die Lebenden an und verzehren sich nach Ihrem "Fleisch"!? Erklärungen dazu gab es bereits unzählige, doch keine war so wirklich in sich stimmig! Bsw. "Resident Evil", wo ein Virus aus der millitärischen Forschung die Toten erneut auf Erden wandeln ließ... Warum selbige allerdings diesen nie versiegenden Hunger und Haß auf alles lebendige verspüren wird nicht wirklich aufgelöst! In einer anderen Geschichte heißt es die Toten könnten Ihren eigenen Tod nicht ertragen und würden, so zu sagen aus "Neid", alles Lebende attakieren! Warum sie sich anschließend, beinahe unersättlich, an deren Fleisch laben müssen läßt diese Erklärung allerdings offen! Letztlich gibt es ja auch noch die religiöse Variante, als Abart des göttlichen Armageddon...

All diese Themen weden aufgegriffen, genutzt um den Leser auf falschen Pfaden wandeln zu lassen, nur um letztlich eine etwas elegantere (und wissenschaftlich, zumindest "quantenmechanisch" betrachtet, beinahe greifbarere) Lösung anzubieten.

Hinzu kommt eine weitere, "clevere" Untote, das kennt man bereits aus dem ersten Roman. (Wobei selbiger doch eher noch im mhystischen, religiös-verklärten verbleibt... Daß dieser seltsame "Kelte" ebenfalls so Seine Probleme haben könnte wird in dem ersten Band ja nicht wirklich aufgelöst!)

Alles in allem ein recht unterhaltsam und spannend erzählter Roman mit der, in meinen Augen, bisher besten Erklärung für das entstehen und den Angriff der Untoten!

David Wellington macht dort weiter, wo George A. Romero und John Russo aufhörten4
Captain Bannerman Clark erhält den Auftrag einen Gefängnisaufstand in einem Hochsicherheitstrakt zu bewerten, und die Notwendigkeit eines Eingriffs von Seitens des Militärs abzuwägen. Doch was Clark erwartet übertrifft seine kühnsten Erwartungen, denn scheinbar wurden die Wärter von einem heimtückischen Virus befallen, das sie außerordentlich aggressiv und schmerzunempfindlich macht. Getrieben von einem unbändigen Hunger nach Menschenfleisch fallen sie übereinander her, und verschonen selbst die Insassen in der Einzelhaft nicht. Fast zeitgleich häufen sich in Colorado die Meldungen über motivationslose Angriffe von infizierten Zivilisten auf die Bevölkerung. Die Epidemie verbreitet sich rasen schnell und macht selbst vor Tieren nicht halt. Mit aller Wahrscheinlichkeit wurde der Virus von dem Direktor des Gefängnisses, der in Urlaub gefahren ist, nach außen getragen. Vor seiner Erschießung durch einen Polizisten biss er eine junge Frau, die an den Folgen der Verletzung starb und ebenfalls zu einer untoten wurde. Doch etwas an Nilla ist anders, denn im Gegensatz zu ihren toten Artgenossen, kann sie sprechen, denken und besitzt außerordentliche Fähigkeiten. Von einer unheilvollen Macht zum Ursprung allen Übels getrieben begibt sich Nilla auf eine gefahrvolle Odyssee durch ein Amerika, das zu einer Nation der Untoten geworden ist, denn Bannerman Clark und die Streitkräfte der Vereinigten Staaten stehen auf verlorenem Posten

Mit Nation der Untoten legt David Wellington den zweiten Band seiner Zombie-Trilogie vor, und gleichzeitig die Vorgeschichte zu Stadt der Untoten. Das Szenario entwickelt sich in bester Dawn of the Dead-Manier zu einem Weltuntergangsszenario sondergleichen. Verfolgt werden zunächst drei Handlungsebenen: Die des Nationalgardisten Bannerman Clark, der sich der Zombie-Bedrohung an vorderster Front stellen muss, die von Nilla, der untoten Frau ohne Gedächtnis, und schließlich die des Veterinärs Dick, der einen kurzen aber heftigen Kampf gegen die Untoten bestreiten muss, bevor auch er zum Werkzeug der unheimlichen Macht wird. Nach und nach laufen die Fäden zusammen und ergeben schließlich ein schlüssiges Gesamtbild. Für die Erklärung der Zombie-Seuche hat der Autor tief in die Schatzkiste der düsteren Phantastik gegriffen, und dürfte bei den konservativen Zombiefans auf wenig Gegenliebe stoßen, denn der Grund, weshalb die Toten aufstehen, um die Lebenden zu fressen ist wirklich bizarr. Mit Bannerman Clark und Nilla schuf der Autor zwei sympathische Anti-Helden, denen ihre Rollen in diesem Alptraum unfreiwillig aufgedrückt werden. Sowohl der pflichtbewusste Soldat, als auch die untote Frau ohne Gedächtnis besitzen nur eine bedingte Entscheidungsfreiheit, und sind dem Willen und den Befehlen anderer untergeordnet. Mit diversen Nachrichtenmeldungen, Interneteinträgen, Warnschilderbeschriftungen und dergleichen mehr, schafft Wellington einen äußerst beklemmenden Realitätsbezug, denn genau solche Meldungen und Äußerungen sind angesichts einer derartigen Katastrophe durchaus denkbar. Dem Autor gelingt trotz seines flotten Schreibstils, und seiner präzisen Ausdrucksweise, eine einfühlsame Charakterisierung der Personen. Die Action- und Gewaltszenen bieten dem Zombiefan deftige Splatterkost, ohne in die Geschmacklosigkeit abzudriften. Vervollständigt von einem ausführlichen Glossar, welches die unzähligen Abkürzungen und militärischen Fachbegriffe erläutert, bietet auch Nation der Untoten eine unterhaltsame Lektüre die irgendwo zwischen Trivialität und Anspruch angesiedelt ist.

einfach klasse5
Wenn man das Thema Zombie mag, kann ich das Buch nur empfehlen, es ist besser als der erste Teil und man erfaehrt sogar wie es zum Ausbruch kam.
Es gibts zwar nicht wirklich etwas grundsaetzliches Neues ueber das Thema Zombie
( wie sollte das auch aussehen ? ), aber es ist richtig schoen spannend geschrieben
und ich habs verschlungen.
Leider befuerchte ich das es wieder lange dauernd wird bis der naechste
Teil in deutsch erscheinen wird.