Odessa: Die wahre Geschichte: Fluchthilfe für NS-Kriegsverbrecher
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WELT AM SONNTAG: In ‘Odessa’ dokumentiert Goñi erstmals nahezu lückenlos das Netz, das der argentinische Präsident Perón im Einvernehmen mit Schweizer Behörden und dem Vatikan aufgebaut hat, um Nazi-Kriegsverbrecher aus dem Nachkriegs-Deutschland herauszuschleusen.
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #295095 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-06
- Einband: Broschiert
- 400 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Der Name »Odessa« steht für eines der irritierendsten Kapitel der Nachkriegsgeschichte: die massenhafte Flucht namhafter NS-Kriegsverbrecher - unter ihnen Adolf Eichmann, Klaus Barbie und Josef Mengele -, die sich mithilfe eines hoch organisierten Netzwerkes der Gerichtsbarkeit entziehen konnten.
Der argentinische Historiker und Journalist Uki Goni hat auf der Basis langjähriger Recherchen in US-amerikanischen, argentinischen und europäischen Archiven bisher unbekannte Quellen erschlossen und durch 200 Zeitzeugeninterviews untermauert. Seine umfassende Untersuchung zeichnet nach, auf welchen - »Ratlines« genannten - Fluchtrouten und mithilfe welcher staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen es Tausenden von Nazis, Ustascha-Faschisten und Vertretern anderer europäischer Kollaborationsregime gelang, nach Lateinamerika zu entkommen.
Gonis Standardwerk legt erstmals den Blick auf das gesamte Panorama dieser komplexen Operation frei. Hauptaufnahmeland und zentrale Drehscheibe war das Argentinien unter Juan Domingo Perón. Die Fluchthilfeorganisation verfügte über Basen in Skandinavien, Spanien und Italien, aktive Hilfe leisteten Schweizer Behörden - und im Vatikan liefen alle Fäden zusammen.

