Ein Ungar kommt selten allein: Der Magyarenspiegel aufpoliert
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #481212 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-10
- Einband: Broschiert
- 224 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Wiener Zeitung, März, 2007
Ein Ungar ist bekanntlich ein Mensch, der hinter Ihnen in die Drehtür tritt und sie vor Ihnen verlässt. Diese Eigenschaft ist eine von unzähligen, welche sich die Magyaren im Lauf ihrer so wechsel- wie prunkvollen Kulturgeschichte erworben haben, und die allesamt in der nicht zu widerlegenden Überzeugung gründen, dass Ungarn der Nabel der Welt ist. Als ein profunder Nabelbeschauer darf Georg Kövary gelten, der vor mehr als zwei Jahrzehnten sein jetzt neu aufgelegtes Lebensaeuvre "Ein Ungar kommt selten allein" verfasst hat. Da er selbst jenem einzigartigen Volke entstammt, dessen Weltmeisterlichkeit auf (fast) allen Lebensgebieten er mit humoristischem Selbstverständnis schildert, ist ihm ein mustergültiges, singuläres, höchstens von einem Ungarn zu übertreffendes Standardwerk gelungen.
Kurzbeschreibung
Die Neuauflage des Bestsellers der erheiternden Pflichtlektüre... nicht nur für Ungarn, sondern für alle, die auf höchst amüsante Weise alles Wichtige über dieses Land und seine Menschen erfahren wollen. Der Autor und Landsmann Professor Georg Kövary vermittelt selbstironisch dem Leser alles Wissenswerte über Ungarn und seine Geschichte. Er gewährt Einblicke in die vorzügliche "Besonderheit" des ungarischen Volkes und besticht dabei den Leser mit unglaublichem Charme und Humor... Eine liebevolle Hommage mit der Quintessenz EXTRA HUNGARIAM NON EST VITA.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
IN MEMORIAM Am 7. März 2009 beendete nach langjährigem Leiden mein Weggefährte und Ehemann, der Autor dieses Buches, Georg Kövary, seinen Lebensweg kurz nach seinem 87. Geburtstag. Es war ein jahrelanger, äußerst leidensvoller und schmerzlicher Abschied. Auf eine ganz andere Art verließ Fritz Muliar, der Verfasser des vorliegenden Vorwortes, wenige Wochen danach, am 4. Mai, im 90sten Lebensjahr die Bühne des Lebens. So, wie er es sich immer gewünscht hatte: plötzlich und unerwartet, wenige Stunden nach Beendigung der Vorstellung „Die Wirtin“ nach Goldoni im Theater in der Josefstadt. Was aber diese beiden Männer verbunden hatte, war nicht nur eine Jahrzehnte dauernde Freundschaft, sondern auch ihre Liebe zur jeweiligen Heimat Ungarn bzw. Österreich. Wobei mein Mann vor fast 53 Jahren, nach seiner Flucht während des Ungarnaufstandes 1956, das Glück hatte, eine zweite Heimat hier in Österreich zu finden. Beide Künstler taten diese Heimatliebe auf mannigfaltige Weisen kund. So auch in ihren Büchern. Mit dem lächelnden, liebevollen Blick einer Mutter, mit den kritischen Augen eines Vaters, aber immer und vor allem mit dem ihnen eigen gewesenen Witz und Charme. Man sagt, so lange wir einen Menschen lieben oder verehren, stirbt er für uns nicht. – So wünsche ich mir, daß diese Neuauflage von „Ein Ungar kommt selten allein“ anläßlich des Todes meines Mannes Georg Kövary dazu beitragen möge ... Brigitte Kövary Wien, im Sommer 2009

