Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung.
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- Amazon-Verkaufsrang: #1483 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2007-10-11
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 672 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
»In Hunderten von Krankheitsbildern und Tausenden von Symptomen wird die alte Idee des Paracelsus von der Einheit von Körper und Seele und ihrem engen Zusammenspiel anschaulich deutlich.« Ruediger Dahlke
Krankheitssymptome zu verstehen heißt die Bedeutung einer Krankheit entschlüsseln. Ruediger Dahlke hilft uns, mit dem Standartwerk "Krankheit als Symbol" die Botschaft einer Krankheit zu deuten.
In seinem umfassenden Nachschlagewerk "Krankheit als Symbol" verwirklicht Ruediger Dahlke ein zentrales Anliegen seiner medizinisch - therapeutischen Arbeit. Dieses Symbol - Lexikon der Krankheitsbilder kann denjenigen, die bereit sind, von ihren Krankheitsbildern zu lernen, zum idealen Nachschlagewerk werden. Die Geheimnisse hinter kleinen, schweren bis hin zu bedrohlichen Krankheiten werden systematisch von A bis Z aufgedeckt und ihre Kernaussagen, Botschaften und Lernaufgaben in Stichworten vor dem Benutzer entfaltet. So kann "Krankheit als Symbol" zur Chance werden, an deren Bewältigung sich wachsen läßt. Auch wenn es kurzfristig unangenehm sein mag und fast immer Überwindung kostet, sich von Symptomen über die eigenen Lernaufgaben aufklären zu lassen, ist es langfristig doch über die Maßen lohnend und befreiend.
Insgesamt haben über 400 Krankheitsbilder mit weit über 1000 Symptomen Eingang in das Buch gefunden. Es bietet Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht es, sich in eigener Verantwortung den anstehenden Lernaufgaben zu stellen. Der Longseller (über 110.000 Ex.) in einer überarbeiteten und erweiterten Fassung.
Über den Autor
Dr. Med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München. Weiterbildung zum Arzt für Naturheilweisen, in Psychotherapie und Homöopathie. Seit 1978 ist er als Reinkarnationstherapeut und Fastenarzt tätig. Als Autor, Vortragender und Seminarleiter ist er eine der prominentesten Persönlichkeiten im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Gesundheitsbewegung. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Margit leitet er das Heil-Kunde-Zentrum in Johanniskirchen/Niederbayern.
Kundenrezensionen
Das Nachschlagewerk zu "Krankheit als Weg".
Das Buch besteht aus drei Teilen, nämlich aus einem kurzen Einleitungsteil (Abriß des Dahlke'schen Denkmodells über Krankheit), aus einem Abschnitt über die Symbolik der Körperteile (Bedeutung von Organen, Gliedmaßen, usw) und einen Teil über konkrete Krankheitssymptome (der Klappentext spricht von 400 Krankheiten und über 1000 Symptomen, wie Akne, Gehirnerschütterung, Wadenkrampf, Wutanfälle oder Zysten).
Die einzelnen Krankheiten/Symptome sind je auf ca. einer viertel bis einer Seite erklärt und die Symbolik in Körperebene, Symptomebene, Bearbeitung, Erlösung und Urprinzipieller Bezug (Astrologisches Prinzip) eingeteilt. Z.b. "Bettnässen" (wegen der Kürze hier ausgesucht, trotzdem nochmal stark gekürzt): "Körperebene: Harnblase (Druck aushalten, loslassen). Symptomebene: [...] der tagtäglich überforderte Kontrollmechanismus des Kopfes versagt nachts; totales Loslassen; Druck zurückgeben [...]; unteres Weinen [...] Bearbeitung: [...]sich den alltäglichen Druck [...] bewußtmachen [...] Einlösung: sich tagsüber von Angesicht zu Angesicht wehren können [...] Urprinzip: Mond-Pluto"
Bewertung:
Ich würde das Buch vor allem als Nachschlagewerk der Psychosomatik sehen, speziell als Ergänzung zu "Krankheit als Weg". Allein aus dem Zusammenhang gerissen, macht es auf jeden Fall nur Sinn, wenn anerkannt oder verstanden ist, daß zwischen Krankheiten/Symptomen und Symbolik ein Zusammenhang besteht. Die Einleitung ist nicht viel mehr als ein Überblick und setzt grundsätzliche Akzeptanz des psychosomatischen Prinzips voraus.
Die Liste der Krankheiten und Symptome scheint recht vollständig, wenngleich Einzelthemen deshalb etwas kurz angerissen werden (zu vielen Bildern verweist der Autor aber mit Seitenangabe auf andere seiner Bücher). Die Kürze ist aber durchaus von Vorteil, weil sie zum Entschlüsseln der eigenen Symbolik anregt. Von etwa 20 von mir nachgeschlagenen Symptomen (allesamt aus dem persönlichen Umfeld, eigene habe ich hier wegen der subjektiven Problematik außen vor gelassen) würde ich etwa die Hälfte als auf Anhieb passend einschätzen. Über den Rest kann ich mir momentan schwer ein Bild machen, da ich nicht mit den Betroffenen direkt gearbeitet habe.
Ich selbst habe übrigens mit Dahlke's strikt polar orientieren Weltbild so meine Probleme und manchmal versucht auch Dahlke einen Doppelrittberger um die Symbolik eines Symptoms auf die "richtige" Seite seiner Idee der Polarität zu befördern. Wegen der Kürze der Beschreibungen bleibt ihm aber oft nur Platz für Stichworte so daß dem Leser die Einordnung und Relevanz des Themas selbst überlassen bleibt. Das sehe ich als einen klareren Vorteil und als ein Beispiel dafür, daß weniger manchmal eben doch mehr ist.
In der Einleitung scheint Dahlke übrigens seinen Frieden mit den anderen medizinischen Schulen zu schließen, die Abgrezung ist bei weiten micht mehr so verbissen wie in "Kranzheit als Weg" und die ganze Einleitung wirkt entspannter.
Fazit:
Erfordert grundsätzliches Verständnis der weitreichenden Psychosomatik (Anwendung psychosomatischer Prinzipien auf alle oder nahezu alle Krankheitsbilder, z.B. "Krankheit als Weg" (Dahlke), Bücher von Tepperwein oder ähnliche).
Ein sehr vollständiges Lexikon der Krankheitssymbolik, relativ frei von Dahlke'scher oder anderer Dogmatik. Der Kürze der und daraus folgender Offenheit der Beschreibung wegen, ein sehr gutes Sprungbrett zur Deutung der Symbolik eigener oder fremder Symptome, ohne durch zu viel vorgefertigte Deutung die eigene Assoziation und Intuition zu stark zu beschränken.
Ein Lexikon der deutenden Medizin
"Krankheit als Symbol" ist ein Nachschlagewerk, welches dem Leser in fünf Schritten die Bedeutung seiner Symptome näherzubringen versucht. Diese Schritte sind die Körperebene auf der das Symptom auftritt, die Symptomebene selbst, die Bearbeitung des Problems, die Einlösung desselben, sowie der urprinzipielle Bezug. Diese letzte Kategorie kann einem einige Einblicke vermitteln (auch wenn sie zunächst vielleicht dem Laien unverständlich wirkt), denn man kann erkennen, daß hinter all den verschiedensten Problemen, die man mit sich herumschleppt und die alle scheinbar keine Beziehung haben, seit Jahrzehnten sich ein und dasselbe Prinzip verbirgt. Wer das erkennt, kann seine Krankheit auf eine ganz neue Art behandeln, wie, das verrät Dahlke. Vom Räusperzwang über den Schreibkrampf, vom Größenwahn übers Beinödem, von Pocken bis zum Lungenkrebs. In "Krankheit als Symbol" hat Dr. med Rüdiger Dahlke ganze Arbeit geleistet. Er ist ein Mann zwischen den Stühlen oder ein Brückenbauer, ganz wie man will, eines ist er nicht, ein Dogmatiker. Er reduziert Krankheit nicht auf ein seelisches Geschehen alleine, sondern will einen bewußten Gegenpol setzen. Orthodoxe Mediziner werden nach wie vor mitleidig lächeln oder verärgert den Kopf schütteln, denn das Gegenteil, die Reduktion von Symptomen auch rein organisch-biologische Mechanismen treibt noch immer ihre (Stil)Blüten. Und so ist dieses Buch in doppelter Hinsicht bedeutsam. Zum einen weil es ein Nachschlagewerk der wirklich ganz anderen Art ist, zum zweiten, weil es Krankheiten deutet. Auch Deutungen sind Erklärungen, nur eben der inneren Welt. Diese innere Welt ist aber keine Spekulation, sondern tägliche Erfahrung. Die Reduktion allen Seins auf eine rein objektive Ebene ist hingegen eine reine Kopfgeburt, darüberhinaus eine vielfach widerlegte. Dahlke stößt erneut die Tür auf zu der bedeutungsvollen Welt der inneren Erfahrung, die mit den äußeren Fakten korrespondiert, mehr aber auch nicht. Wer Dahlke nun einen Vogel zeigen will, tippt eventuell mit dem Finger an die Stirn. Damit bewegt er objektiv vielleicht dreimal seinen rechten Zeigefinger in Richutng rechter Stirnpartie will aber inhaltlich etwas damit vermitteln. Und eben dies will uns Dahlke zeigen. Auch Symptome sind formale Botschaften, die uns einen Inhalt vermitteln wollen. Wer es fassen kann, wird in diesem Buch einen kurzen und schnellen, aber sehr umfassenden Überblick über einen Teil der bedeutsamen Medizin bekommen. Absoluten Neulingen sei die vorherige Lektüre des Klassikers "Krankheit als Weg" empfohlen um einen Einstieg in jene andere Sichtweise zu bekommen. Vielleicht heißt es ja mal in den Hochschulen: "Schau mal eben, was im Dahlke steht."
Selbsthilfe-Handbuch für den Alltag
Das Buch "Krankheit als Symbol" ist ein hervorragendes Handbuch für den Alltag. Es erklärt alle Krankheitsbilder und deren Bedeutung mit den Lösungs-/Einlösungsempfehlungen. Durch die einfache und übersichtliche Gestaltung ist es gerade für "Laien" ein ausgezeichnetes Selbsthilfebuch. Ein Exemplar sollte in keinem Bücherregal fehlen.




