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Der Seelenhändler

Der Seelenhändler
Von Peter Orontes

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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(26 Kundenrezensionen)
"...ein atemberaubender Historischer Krimi!"


Ein mörderisches Phantom.
Totentanz im Mittelalter.
Und ein grauenvolles Geheimnis.
Lüfte es!
Doch sieh dich vor –
der Seelenhändler naht.

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  • Amazon-Verkaufsrang: #220801 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-03-12
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 608 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
Der atemberaubende Mittelalterroman ist fundiert recherchiert und wunderbar geschrieben, so dass er Leser bis zur letzten Seite fesseln wird. Eine gelungene Mischung aus Krimi und religiös geprägtem Historienroman. (Fränkische Nachrichten)

... spannender Mittelalterkrimi voller Leben, dichter Gestalten und historisch sauber erzählt. ... Orontes schafft es seinen Figuren den Atem der Zeit einzuhauchen. (Schwäbische Zeitung)

Die spannend erzählte Geschichte lässt einen nicht schnell los, die Schilderung der Zeit ist überzeugend gelungen - wahre Lesefreude. (Tiroler Tageszeitung)

Kurzbeschreibung
Im Sommer des Jahres 1985 geht im Herzogtum Steiermark der Tod um. Schon seit Jahren treibt dort eine Bande landesschändlicher Leute ihr Unwesen. Wie ein Phantom taucht sie auf, schlägt zu und verschwindet anschließend spurlos.
In einer regnerischen Juninacht wird die Familie des Köhlers Arnulf Opfer eines furchtbaren Massakers. Allein der Sohn des Köhlers, der mit seinem väterlichen Freund Wolf von der Klause, einem eigenbrötlerischen Einzelgänger, auf Jagd war, kommt mit dem Leben davon. Wolf, der die furchtbare Bluttat bei ihrer Rückkehr entdeckt, wird noch am selben Tag vom Prior des Klosters Admont damit beauftragt, sich an die Fersen der Verbrecher zu heften.
Diese überfallen und entführen nur wenige Wochen später einen venezianischen Kaufmannszug. Bei seinen Ermittlungen, bei denen er von der schönen und gebildeten Katharina von Klingfurth unterstützt wird, stößt Wolf auf ein verwirrendes Dickicht von Spuren um die geheimnisvolle Persönlichkeit des Ebers von Rieden . Allmählich gelingt es Wolf, Licht in die Zusammenhänge der Verbrechen zu bringen. Doch diese sind anders, als zunächst vermutet. Ein Umstand, der - wie Wolf schon bald merkt sie alle das Leben kosten kann.

Der Verlag über das Buch
„Der Seelenhändler“ ist in erster Linie eine spannende Geschichte vor historischem Hinter¬grund, die den Leser unterhalten und fesseln soll. Darüber hinaus wagt er den Versuch, Alltag und Denkweise der Menschen in einem feudalistisch geprägten und von der Kirche dominierten spätmittelalterlichen Gemeinwesen wiedererstehen zu lassen.
Der Autor verzichtet aber darauf, allseits bekannte epochale Ereignisse oder die Lebenslinien berühmter Persön¬lichkeiten aus jener Zeit nachzuzeichnen.

Orontes hat sich aus historischen und dramaturgischen Gründen für einen abgelegenen Winkel des Herzogtums Steiermark entschieden. Der Plot bedurfte einer Gegend, in der es nachweislich zu einer Ketzerverfolgung von Seiten der Inquisition gekommen war und Kulisse und Topografie sollten der von ihm gewählten Dramaturgie entsprechen. Das Ennstal mit seiner urtümlichen Gebirgslandschaft - wie die Menschen in seinem Roman von faszinierenden Gegensätzen geprägt - schien dafür wie geschaffen zu sein.

Eine Recherche für einen Romanstoff zu betreiben, der sechshundert Jahre in die Vergangenheit zurückreicht, bedeutet zunächst einmal zu versuchen, sich in die Gedankenwelt der Menschen von damals zu versetzen. Da dies recht schwierig ist, hat Orontes sich der Literatur über das Thema bedient; wie waren die sozialen bzw. politischen Verhältnisse, wie hat man den Tag, bzw. die Zeit eingeteilt, wie ging es in einem Kloster zu, welche Gebrauchsgegenstände gab es?

Eine gewaltige Hilfe waren ihm dabei Publikationen über die Ketzerverfolgung des Mittelalters, insbesondere der Waldenser, aber auch Sachbücher über Waffen, Gebrauchsgegenstände und Kleidung, sowie der Besuch diverser Museen. Und das ‚Lexikon des Mittelalters’, ein neunbändiges Werk, ausgestattet mit einer Fülle von Details.
Durch das Internet fand er heraus, welcher Tag auf welches Datum fiel und dass gegen Ende des 14. Jahrhunderts nicht der heute noch gültige gregorianische, sondern der julianische Kalender relevant war.
Wiederholte Reisen an die Originalschauplätze haben ihm geholfen, Landschaften und Orte zu beschreiben, das Flair, das sie umgibt, einzufangen – „...all das gelingt viel besser, wenn man ‚dort’ gewesen ist...“, so der Autor.