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Das zweite Leben

Das zweite Leben
Von Günter Krieger

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Ein generationsübergreifendes, epochales Werk um das Bauerndorf Merode mit mittelalterlichen Schauplätzen von Aachen bis Köln.

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  • Amazon-Verkaufsrang: #157165 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-07-01
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 640 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Pressestimmen
Auf 640 Seiten, die sich so flüssig lesen lassen, dass man das dicke Buch nicht aus der Hand legen mag, schildert er die generationsübergreifende Familiengeschichte um den jungen Aachener Patriziersohn Martin Chorus. (Rheinische Post)

So entsteht vor den Augen des Lesers ein farbiges und abwechslungsreiches Panorama von historischem Geschehen, lokalen Bezügen und lebendiger Schilderung von Menschen in ihrer Zeit. (Kölnische Rundschau)

Krieger gelingt es trotz einer großen Fülle an Charakteren, zahlreicher geschichtlicher Randerzählungen und einem verzwickten Plot, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. (Eschweiler Zeitung)

Kurzbeschreibung
Der junge Martin Chorus, Sohn eines Aachener Patriziers könnte sich glücklich schätzen. Frisch verlobt, als Kriegsheld verehrt und ein sorgloses Leben vor sich, ist er dennoch am Boden zerstört. Seit er einen Menschen im Kampf getötet hat und die Frau, die er im Geheimen liebt, während des allgemeinen Kriegstreibens geschändet hat, will er nur noch eines. Seiner Familie und seinem bisherigen Leben entfliehen und ein neues mit Eva beginnen, an der er seine Schuld sühnen will.
Als er eines Tages die Gelegenheit erhält, seinen Tod vorzutäuschen, nutzt er die Chance und verlässt die Stadt für immer. Er nimmt eine neue Identität an und verdingt sich als Pferdeknecht.
Doch selbst nachdem er Eva nach langen Jahren endlich für sich gewonnen hat, kann er seiner Vergangenheit nicht entkommen. Denn eines Tages steht ein Mann vor Martins Tür, der über sein früheres Leben nur allzu gut Bescheid weiß.

Der Verlag über das Buch
Günter Krieger hat ein Mittelalter-Epos geschaffen, das neben der spannenden und packenden Geschichte dem Leser das erweiterte Rheinland um Köln, die Schlacht um Worringen, Aachen, Jülich und das Bauerndorf Merode mit seinem Schloss nahe bringt.
Routiniert gelingt es Krieger einmal mehr, den Leser in die Vergangenheit zu entführen – in die von Gewalt geprägte Zeit zwischen 1278 und 1302.
Durch seinen packenden Stil, gelingt es ihm grandios die Szenerie blutrünstig, spannend und einfühlsam zugleich darzustellen.
Außergewöhnlich, mit einer Vergewaltigung beginnend, lässt er die Geschichte in einer großen Liebe enden, die den Leser auf einen Folgeband hoffen lässt.

Ursprünglich wollte er den Roman "Das zweite Leben" zu Zeit der Ottonen, also im 10. Jahrhundert, spielen lassen. Die Schlacht von Andernach Anno 939 sollte einer der Höhepunkte der Handlung sein. Das Gerüst des Romans war in seinem Kopf bereits fertig.

In der Nacht, bevor er mit dem ersten Kapitel beginnen wollte, hatte Krieger einen seltsam realistischen Traum. Er fand sich als Ritter mitten in einer mittelalterlichen Schlacht wieder. Reale Angst überkam ihn, ringsumher war Kampf und Blut. Jemand rief ihm zu, dies sei die Schlacht von Worringen. „Sogar im Schlaf wusste ich, dass diese 1288 stattgefunden hat“, berichtet der Autor.

Am nächsten Morgen, als er aufwachte, dachte er lange über diesen beängstigenden Traum nach.
Sein Familienname legt nahe, dass einige seiner Vorfahren Krieger, Soldaten und Landsknechte gewesen sein müssen. Ihm kam der Gedanke, dass einer von ihnen bei Worringen dabei gewesen sein mochte und ihn über die Jahrhunderte hinweg drängte, dieses Geschehen ungeschminkt in seinem Roman zu zeichnen. Und als er dann noch im WDR2 eine Staumeldung bei Köln-Worringen hörte, wollte er nicht mehr nur an Zufall glauben.
Er nahm sich vor, dem vermeintlichen Wunsch des mutmaßlichen Vorfahren nachzukommen. Also krempelte er seine ganze Geschichte kurzfristig um und ließ sie im 13. Jahrhundert spielen, änderte in einem Gewaltakt Personen, Handlungsorte und Plot. Die Schlacht von Worringen ist nun ein Höhepunkt der Handlung. Und im Nachhinein kann man sich kaum noch vorstellen, dass er die Story zunächst im 10. Jahrhundert ansiedeln wollte.