Fanal
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Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #195396 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2009-10-15
- Einband: Gebundene Ausgabe
- 496 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
In neun Akten beschreibt der Autor den Fortgang von Finanzkrise und Erpressung: informativ und kenntnisreich! ... Besonders gelungen ist Hammer die Charakterisierung der vielen handelnden Akteure. ... Fanal ist ein lesenswerter Roman zu einem aktuellen Thema. Die Spannung steigt von Akt zu Akt. (vorwärts.de)
Ulrich Magnus Hammer lieferte einen packenden Finanzmarkt Thriller für gehobene Ansprüche. (filmjournalisten.de)
Der Roman liest sich nicht nur ungemein flüssig und spannend, das Buch wirft auch Fragen auf, mit denen man sich nach dem Lesen beschäftigt, denn es zeichnet eine interessante Vision der Zukunft, die den Nerv unserer von sozialer Ungerechtigkeit geprägten Zeit trifft. (radioland.de)
Kurzbeschreibung
Schon als Kind glaubte Markus Romer, Ex Profiler des BKA und bekannter Illusionist, mit der Welt stimme etwas nicht. Inzwischen befürchtet er, selbst Teil einer gigantischen Illusionsmaschine zu sein. Dass er recht haben könnte, wird ihm klar, als ihn die frühere BKA Kollegin Sarah Leismann zur Rückkehr bewegen will: Ein Top Insider fordert vom Chef der Nationalbank 1 Billion uro in den Human Future Reservefonds einzuzahlen.
Ein gnadenlos glatt ablaufender angekündigter Anschlag auf das Bankinstitut lässt keinen Zweifel daran, dass der sich als Wohltäter ausgebende Erpresser zum inneren Zirkel der Macht gehört. Unter den wenigen Eingeweihten brechen unter höchster Geheimhaltungsstufe hektische Aktivitäten aus, um eine Massenpanik der von der Weltwirtschaftskrise angeschlagenen Bevölkerung zu verhindern. Innenminister Möller fürchtet, dass der Erpresser das ganze System sprengen will. Sollte Romers Vision Wirklichkeit werden und die Illusionsmaschine in die Luft fliegen? Doch auch Romer kann den mysteriösen Erpresser nicht identifizieren, zumal ihn Sarah Leismann emotional immer stärker beschäftigt. Alles läuft auf ein dunkles Ende zu ...
Der Verlag über das Buch
Jedes Buch, das wir veröffentlichen, hat seine eigene Geschichte. Was hat den Autor getrieben, ihn inspiriert, es zu schreiben? Bei Fanal hat uns besonders die visionäre Kraft und das Hintergrund- und Insiderwissen förmlich mit in den Bann gezogen.
Einzig der Zustand der Gesellschaft ist das, was den Autor bei der Entwicklung des Stoffes interessierte. Als er die ersten Zeilen schrieb, wurde in Amerika noch von einer Hypothekenblase geredet, die sich hier in Europa nur unwesentlich auswirken würde, obwohl jeder halbwegs Informierte hätte wissen müssen, dass sich nur die Spitze eines Eisberges zeigte. Hammer wunderte es, dass kaum jemand den Begriff Bewusstseinskrise verwendet hat.
In FANAL beschreibt er unter der Regie einer spektakulären Erpressung - die National Bank soll eine Billion Euro zur Beendigung von Hungerkatastrophen aufbringen - den Untergang eines Glaubenssystems in ausgewählten Szenen, dessen Ursachen länger zurück liegen, als der erste Warncrash im Jahr 2000.
Durch die Zufälle des Lebens ist er seit seinem 20sten Lebensjahr immer wieder näher an und in das Zeitgeschehen gespült worden, als ihm lieb war. Dabei ist er aber stets ein Grenzgänger geblieben, der sich den Ismen und Konsensgruppierungen konsequent verweigert hat. Etliche Merkwürdigkeiten, die nicht wenige Protagonisten des Zeitgeschehens später in Ämter, Würden und Ministerposten katapultierten, spielten sich in seiner unmittelbaren Nähe ab.
Da bleibt kaum einer übrig, der nicht im Glashaus sitzt. Immer nur ging es um Macht und auch um Geld. Die Spekulanten haben die Materialismusreligion nur auf den Punkt gebracht, aber sind wir nicht alle ein Teil des Desasters, für das die Namen Finanz- oder Wirtschaftskrise pure Irreführung sind?
Damian Hirst hat vielleicht die beste Illustration zur Lage der herrschenden Glaubenssysteme geliefert: Ein mit Diamanten besetzter Totenschädel.
In diesem Sinne ist FANAL geschrieben und wir gratulieren dem Autor zu diesem aktuellen und spannenden Wirtschaftskrimi.

