Die Reise der Pinguine (Special Edition, 2 DVDs)
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Produktbeschreibung
Arthaus Die Reise der Pinguine S.E. (2 DVDs), USK/FSK: oA VÃ--Datum: 06.10.06
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #31398 in DVD
- Marke: ARTHAUS
- Erscheinungsdatum: 2006-10-06
- Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
- Anzahl Disks: 2
- Formate: Dolby, PAL, Special Edition, Surround Sound
- Untertitel in: Deutsch
- Anzahl Disks: 2
- Länge: 82 Minuten
Features
- FSK 0
Aus der Amazon-Redaktion
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Unverhofft kommt oft. Diese alte Binsenweisheit trifft auch für Die Reise der Pinguine zu, denn die Dokumentation des Franzosen Luc Jacquet entwickelte sich zur Überraschung aller Beteiligten und Fachleute zu einem der größten US-Kinohits des Jahres 2005 und zur erfolgreichsten Doku aller Zeiten. Das verwundert ein wenig, denn die populäre Anziehungskraft eines Films über Kaiserpinguine und ihren harten Überlebens- und Fortpflanzungskampf im antarktischen Winter scheint doch ziemlich überschaubar zu sein.
Ein Gutteil seines Erfolgs schuldet Die Reise der Pinguine wohl der Tatsache, dass ihn amerikanische Christen-Gruppen als Missionsmaterial entdeckten und ihm die Propagierung von Monogamie, korrekter Kindererziehung und einer gottgeführten Natur andichteten. Vorwerfen sollte man dem Film diese Fehlinterpretation allerdings nicht, denn er kann nicht wirklich etwas dafür. Stattdessen erweist sich Die Reise der Pinguine als eine manchmal verniedlichende (der Einsatz von Voiceover-Stimmen für Pinguin-Eltern und –Kinder wirkt etwas albern), handwerklich aber hervorragend gemachte Dokumentation, die mit ihren atemberaubend schönen Bildern aus dem ewigen Eis tief beeindruckt. Luc Jacquet und sein Team verbrachten ein Jahr in der Antarktis und kämpften ebenso wie ihre tierischen Protagonisten mit der lebensfeindlichen Witterung.
Das Ergebnis: Kälte und Dunkelheit des antarktischen Winters sind in den Film-Aufnahmen für den Zuschauer fast physisch fühlbar. So gesehen rechtfertigt sich auch der große Erfolg, denn nur wenige Filme waren 2005 faszinierender und einnehmender als der lange Marsch der Kaiser-Pinguine. -- Frank-Michael Helmke
Movieman.de
"Die Reise der Pinguine" war in den USA ein phänomenaler Erfolg. Und auch im Rest der Welt lief Luc Jacquets Film recht prächtig. Dabei ist das Ergebnis ein sehr ambivalentes. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm, für den über Jahre hinweg herausragende Bilder eingefangen wurden, aber die Sprecher, die für die Pinguine einsprechen und ihnen Gefühl geben, auf dass der Zuschauer sich mehr mit ihnen identifizieren kann, stehen dem Ergebnis etwas im Weg. Dadurch wird ein Hybride aus Dokumentation und Film erschaffen, der weder Fisch, noch Fleisch ist. Das Ergebnis ist darum zwiespältig und muss als Ganzes als weniger gelungen denn etwa der herausragende "Deep Blue" bezeichnet werden. Wo "Deep Blue" nur wenig Kommentar nahm - und diesen trotz prosaischen Ansatzes der Dokumentation verpflichtet hielt - wird bei "Die Reise der Pinguine" eine unnötig, den Ansatz letztlich konterkarierende Form gewählt. Insofern muss man es als großes Glück auffassen, dass der Film auf der DVD auch mit isoliertem Musik- und Geräuschscore gesehen werden kann. Fazit: Atemberaubende Bilder einer unwirtlichen Welt
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild weist ein paar Mängel auf, vor allem Im Rauschwert, der Ton ist auf hohem Niveau. Die Extras hätten unter Umständen etwas umfangreicher sein können. Man denke hier nur an ein großes Making Of, das ähnlich wie bei "Deep Blue" sehr erhellend hätte sein können.
Bild: "Die Reise der Pinguine" präsentiert sich im Großen und Ganzen durchaus schön. Schwächen sind aber auch vorhanden. So fällt vor allem immer wieder ein sehr starker Rauschwert auf, der in homogenen Himmelsflächen sehr gut wahrnehmbar ist (00:18:30). Dazu gesellen sich Rauschmuster, die immer mal wieder ins Auge stechen (01:04:52). Der Kontrast ist sehr gut tariert. Selbst bei Nachtszenen kann man bis in den Hintergrund Einzelheiten erkennen (die Pinguine bei 00:38:31). Die Schärfe ist auf hohem Niveau, allerdings wurde ein Filter eingesetzt, was sich in marginal wahrnehmbaren Doppelkonturen niedergeschlagen hat (00:48:50). Diese sind aber nicht weiter störend. Die Farben sind kräftig, aber naturbedingt eher kühl, gibt es in der Antarktis doch nur wenig natürliche Primärtöne.
Ton: Man kann den Film inklusive der gesprochenen Worte als auch ohne betrachten. Was man vorzieht, ist letzten Endes dem persönlichen Geschmack überlassen. Die Kommentare der Sprecher sind klar zu vernehmen und weisen keine Störungen auf. Die Musik wird über alle Kanäle angespielt und untermalt den Bilderrausch recht gut, auch wenn die Musik hin und wieder etwas zu jovial geraten ist. Die Geräuschkulisse lebt von den Pinguinen und sorgt so für eine angenehme Breite, bei der man sich mitten im Geschehen wähnt.
Extras: Die Produktionsnotizen gibt es nur in Form von Texttafeln. Die sind zwar eher kurz geraten, geben aber einen interessanten Einblick in die Chronologie dieses Jahre währenden Projektes. Der Audiokommentar schlägt in dieselbe Kerbe, ist jedoch weit detaillierter im Informationsfluß. Die isolierte Musikspur gefällt und gehört bei einer Produktion wie diesr auch einfach dazu! --movieman.de
VideoMarkt
Wenn Kaiserpinguine reden könnten - was sie in diesem Fall auch tun -, würden sie diese (poetische) Geschichte erzählen: Wie sie jedes Jahr einen Gewaltmarsch durchs Packeis der Antarktis machen. Wie sie in der entlegenen Brutkolonie ihren Partner suchen, sich Wärme geben, sich fortpflanzen. Sind die Küken dann erst mal auf der Welt, suchen die Eltern abwechselnd nach Nahrung, und die Kleinen sind auf sich allein gestellt. Trotzen dem eisigen Wind, den Raubvögeln und all den anderen Gefahren der Natur.
